Dax5.498+0,2%TDax784+1,6%Dow10.087+1,8%NAS1.756+1,2%N2259.933-0,2%Öl73,69+2,8%
DB-Dax5.554+1,3%ESX2.668+0,2%S&P1.072+1,4%NasF1.739EUR1,3785+0,9%Gold1.077,95+1,3%
Energiesparen

Montag, 05. Oktober 2009

Weiße Ware: Die Megafresser im Haushalt

Ein Induktionskochfeld spart gegenüber der allten Gussplatte ein Drittel Strom - ist allerdings nicht jedermans Sache.
(Foto: Horst Liebenau, pixelio.de)

Backofen, Herd, Kühlschrank und Spülmaschine – Haushaltsgroßgeräte sind die intensivsten Stromfresser im Privathaushalt. Sie machen bis zu 45 Prozent der Stromrechnung aus. Wer beim Kauf neuer Geräte ein paar Dinge beachtet, kann langfristig jede Menge sparen

Am wichtigsten ist es, den Verbrauch im Auge zu behalten. Aufschluss darüber geben die EU-Label: "Das EU-Energielabel ist ein ganz einfaches Hilfsmittel um beim Kauf von Haushaltsgeräten auf den Energieverbrauch zu achten. Dabei steht A für einen niedrigen Energieverbrauch und G für einen hohen Stromverbrauch. Des Weiteren kann man auf dem Label noch gerätespezifische Eigenschaften ablesen, wie zum Beispiel den Energieverbrauch pro Jahr und den Nutzinhalt eines Kühlschranks", erläutert Jeanette Ulich von der Deutschen Energieagentur (dena).

Kühl- und Gefriergeräte werden heute praktisch nur noch in den Klassen A, A+ oder A++ angeboten. Die sparsamsten Kühlschränke mit A++ verbrauchen dabei gerade mal die Hälfte von so manchem Gerät, das noch zur Klasse A gehört.

Bei Spülmaschinen gilt die Faustregel, dass diese unter einer Kilowattstunde Strom pro Spülgang verbrauchen sollten. Einige Geräte liegen deutlich darüber. Beim Backofen hilft wieder das Label. Wer auf Klasse "A" statt "B" setzt spart dauerhaft Geld. Kein Energie-Etikett gibt’s beim Herd: "Beim Kauf eines Herdes sollte man sich statt für ein gusseisernes Modell für ein Ceran-Feld oder einen Induktionsherd entscheiden. Der Induktionsherd verbraucht im Vergleich zu einem herkömmlichen Herd ein Drittel weniger Strom. Allerdings ist beim Induktionsherd spezielles Kochgeschirr notwendig", weiß Ulich.

Wer neu kauft, spart in jedem Fall. Denn im Vergleich zu zehn Jahre alten Geräten verbrauchen die aktuellen Modelle bis zu 60 Prozent weniger Strom.

Video
n-tv Energiespartipps
Kühlen, kochen, spülen
Mediathek
Artikel versenden

Weiße Ware: Die Megafresser im Haushalt

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bookmarking

Weiße Ware: Die Megafresser im Haushalt

Lesezeichen im Browser setzen

Social Bookmarking bei