Ihren Anhängern gelten die erneuerbaren Energien als Versprechen auf eine grüne Zukunft, ihren Kritikern als unsichere Kostentreiber. Die Bundesregierung steht mit dem neuen Energiekonzept vor einer wichtigen Weichenstellung, die für die aufstrebende Erneuerbare-Energien-Branche im Abseits enden könnte.
Bio ist Trend, nicht nur im Supermarkt: Trotz Finanzkrise bestechen die erneuerbaren Energien mit soliden Wachstumsraten. Schon 10 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland wird aus grünen Energiequellen gedeckt. Tendenz: steigend.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist in Gefahr, meint Hans-Josef Fell. Der energiepolitische Sprecher der Grünen wirft Schwarz-Gelb vor, durch das Festhalten an der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke nicht nur den Willen der Bevölkerung zu übergehen, sondern gleichzeitig auch einen wichtigen Wachstumsmotor abzuwürgen.
Große Windparks gehören mittlerweile zum Landschaftsbild. Auf Interesse stoßen auch so genannte Offshore-Windparks. Hierbei werden die Windmühlen des 21. Jahrhunderts im Meer positioniert – ein sehr aufwändiges Verfahren. Mittlerweile ist immer häufiger aber auch die Rede von Kleinwindanlagen.
Ökologische und ethische Aktienfonds sind laut Stiftung Warentest gegenüber klassischen Fonds durchaus konkurrenzfähig. Ein Fünftel hat eine Rendite von mehr als 2,5 Prozent pro Jahr geschafft.
Wer seine teuren Solarmodule auf dem Dach versichern möchte, benötigt eine spezielle Photovoltaik-Police. Die Wohngebäudeversicherung springt beispielsweise bei einem Diebstahl der Anlage nicht ein.
Viele Eigenheimbesitzer liebäugeln mit einer Solarstromanlage. Die Investition lohnt, denn die Erträge sind für 20 Jahre sicher. Unsicherheit besteht hingegen, welche Module man sich aufs Dach packen soll.
Bei Tchibo gibt es schon lange viel mehr als Kaffeebohnen. Der Kaffeeröster ist spezialisiert auf Sonderangebote in allen Bereichen: Kleidung, Haushaltswaren, Versicherungen und Bankangebote. Manchmal rechnen sich die Aktionen für die Kunden. Jetzt sollen Solarstromanlagen unters Volk gebracht werden.
Ein eigenes Kraftwerk im Keller kann sich lohnen. Denn wer Strom oder Wärme selbst produziert, spart sich die Transportkosten. Allerdings sind Blockheizkraftwerke nicht für jeden Haushalt geeignet. Und wer Energie produziert, sollte sie auch selbst verbrauchen. Im öffentlichen Netz wirft der selbstgemachte Strom nämlich kaum Rendite ab.