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Erneuerbare Energien

Dienstag, 20. April 2010

Mit gutem Gewissen: Ökofonds als Geldanlage

Es muss nicht immer ein Solarpark als Anlageobjekt sein.

Es muss nicht immer ein Solarpark als Anlageobjekt sein.
(Foto: REUTERS)

Ökologische und ethische Aktienfonds sind laut Stiftung Warentest gegenüber klassischen Fonds durchaus konkurrenzfähig. Nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest hat knapp ein Fünftel dieser sogenannten sauberen Fonds in den vergangenen Jahren eine Rendite von mehr als 2,5 Prozent pro Jahr geschafft. Keiner der Fonds liegt demnach unter minus fünf Prozent. Das ist im Schnitt vergleichbar mit klassischen Aktienfonds.

Nachhaltige Fonds, bei denen zum Beispiel keine Öl-, Rüstungs- oder Atomfirmen im Depot landen, oder die Praktiken wie Kinderarbeit ausschließen, gibt es mittlerweile für fast alle Anlageklassen. Sie sind bislang aber noch Außenseiter auf den Märkten. Dies gilt laut Stiftung Warentest auch, weil die vielen Angebote mit ihren sehr unterschiedlich strengen Kriterien den Markt sehr unübersichtlich machten.

Für den sicheren Teil des Depots eignen sich laut Stiftung Warentest Rentenfonds. Auch hier gebe es Fonds mit Öko- und Ethikschwerpunkt, die Staaten nach ihren Umweltgesetzen oder nach der Haltung zur Todesstrafe bewerten. Doch bei Staatsanleihen müssten Anleger zwangsläufig Kompromisse eingehen, weil die wenigsten Länder "eine vollständig weiße Weste" hätten.

AFP

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