Donnerstag, 16. Dezember 2010
Auf den beiden Gletschern hoch über dem Skidorf im hinteren Ötztal beginnt die weiße Saison bereits im September, wenn unten im Tal Wälder und Wiesen gerade erst in den schönsten Gelb-, Rost- und Rottönen des Herbstes zu glühen beginnen. Die höchste Panoramastraße der Ostalpen führt Ski- und Snowboardfahrer per Pkw oder Bus von Sölden aus zum Tiefenbach- und zum Rettenbachgletscher, einem der größten Gletscherskigebiete Österreichs.
Die beiden Eisriesen sind mit einem Straßen- und einem Skitunnel zur einzigen Gletscherskischaukel der Alpen verbunden. 36 Pistenkilometer und 10 Liftanlagen mit einer Beförderungskapazität von knapp 20.000 Personen pro Stunde garantieren Anfängern und Könnern grenzenloses Skivergnügen. Das "Europa Test- und Ausstellungszentrum" am Rettenbachgletscher macht Sölden außerdem zum einzigen Gletscherskigebiet, in dem von September bis November die neuesten Produkte aller führenden Wintersportartikel-Erzeuger getestet werden können.
Ein kostenloser Ski- und Snowboardtest aller Top-Marken gehörte zum Rahmenprogramm des offiziellen Gletscher-Eröffnungsevents "Maxxx Mountain Gletscherstart" vom 8. bis 10. Oktober 2010. Dazu gab es wie in jedem Jahr auf beiden Gletschern DJ-Sound und Live-Acts, einen Bag Jump Contest und ein Abendprogramm in den Szenelokalen.
Noch mehr Feste und Events brachte das traditionelle Skiweltcup-Opening der Damen und Herren Ende Oktober, dessen Rennen Skipassbesitzer von den Stehplätzen aus kostenlos verfolgen konnten. In diesem Jahr eröffneten die Damen die Weltcupsaison mit einem Riesentorlauf am 23. Oktober, einen Tag später kämpften die Herren um Riesentorlauf-Punkte.
In tolle Stimmung kommt das Publikum auch bei der Parade und Prämiierung der Fanclubs oder beim Weltcup-Oktoberfest in Sölden. Und natürlich auch jeden Mittwoch von Ende Dezember 2010 bis Mitte März 2011 bei den Nachtskilauf-Events "Sternenfeuer Night Emotions" oder bei der "Maxxx Mountain Sölden Party" jeden Freitagnachmittag zwischen Silvester 2010 und Mitte April 2011 in der Fun-Zone Giggijoch.
Snowboarder im Ötztal: Die Region lockt mit großer Schneesicherheit. (Foto: © Ötztal Tourismus/G.E.)
Mitte November 2010 nahmen neben den Gletscherbahnen auch die übrigen Anlagen von Sölden und Hochsölden ihren Betrieb auf. Für Skifahrer und Snowboarder bedeutet das: berauschende Fahrten auf 148 Pistenkilometern für alle Leistungsstufen, stress- und wartezeitenfreie Beförderung mit 34 Liftanlagen. Und absolute Schneegarantie von Oktober bis Mai – denn das Skigebiet reicht von 1350 bis 3340 Metern Höhe, rund 80 Prozent der Pisten werden maschinell beschneit.
Zudem hat Sölden als einziges Skigebiet Österreichs gleich drei Dreitausender-Skiberge, den Gaislachkogl (3058 Meter), den Tiefenbachkogl (3250 Meter) und die Schwarze Schneide (3340 Meter). Wer diese "BIG3" an einem Tag bezwingen möchte, macht sich auf der "BIG3 Rallye" auf den Weg. Startpunkt ist die Talstation der Giggijochbahn, Ziel die Talstation der Gaislachkoglbahn. Dazwischen liegen vier Stunden schneidige Fahrt, 50 Pistenkilometer, 10.000 Höhenmeter und drei atemberaubende Alpenpanoramen, zu bestaunen auf den Aussichtsplattformen der "BIG3".
… stärkt dann unterwegs. Luftig, locker, mit Puderzucker bestäubt – wer liebt ihn nicht, den klassischen Kaiserschmarrn? Noch mehr Tiroler Mehlspeisen und herzhafte Schmankerl servieren mehr als 20 Hütten und Restaurants im Söldener Skigebiet. Auf der "BIG3"-Plattform am Gaislachkogl kommen bei schönem Wetter gegen Reservierung für mindestens vier Personen neben opulenten Tiroler Frühstücken und Jausen auch raffinierte Gourmetkreationen auf den Tisch, asiatische Spezialitäten, frische Austern und Kaviar mit Champagner oder mediterrane Meeresfrüchte.
Seit Dezember 2010 erschließen zwei neue Seilbahnen den Gaislachkogl, wieder mit Superlativen: Auf die Mittelstation wird eine Achter-Einseilumlaufbahn bis zu 3600 Personen pro Stunde schaffen können – eine weltweit einmalige Förderkapazität. Und auf den 3040 Meter hohen Gipfel führt eine 3-S-Bahn, eine Bahn, die auf zwei Tragseilen ruht und mit einem Zugseil nach oben transportiert wird – weltweit die höchste dieser Bauart. Insgesamt werden dabei in nur zwölf Minuten 1677 Höhenmeter überwunden.
Eine weitere Neuerung in diesem Winter ist der "Zentrum Shuttle". Wie eine Mini-Schwebebahn fahren Kabinen über eine spezielle Trasse vom Anfänger-Skigebiet Innerwald nach Sölden. Jede Kabine bietet Platz für bis zu 40 Personen, ist vollautomatisch und somit zu jeder Tages- und Nachtzeit fahrbereit. Die kurze Fahrzeit von drei Minuten gewährleistet eine hohe Beförderungskapazität. Der neue "Zentrum Shuttle" ist gratis.
Ötztal Tourismus