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Unter dem Strich: US-Riesen starten stark ins Jahr

 
Unter dem Strich: US-Riesen starten stark ins Jahr

Jetzt heißt es wieder: Stifte raus zum Zahlendiktat! Wer nicht aufpasst, verliert in der US-Quartalsbilanzsaison schnell den Überblick.

Was die Unternehmen bisher durchblicken lassen, kann sich - mit wenigen Ausnahmen - sehen lassen.

Der Kreditkartenkonzern American Express ist auf dem Weg zu alter Stärke. Die angesprungene Konjunktur lässt die Menschen ihre Rechnungen wieder pünktlicher zahlen. Der Gewinn verdoppelte sich auf 885 Mio. US-Dollar, die Einnahmen auf 6,6 Mrd. US-Dollar, mehr als von Analysten erwartet.

Eine Prognose für das Gesamtjahr wagt American Express nicht, Details will der Konzern erst Mitte des Jahres nennen. Dann will es sich dazu äußern, welche Eigenkapitalrendite American Express anstrebt und wieviel des Gewinns sie an die Aktionäre ausschütten will.

Bei Microsoft sorgt das neue Betriebssystem Windows 7 für volle Kassen. Die Erlöse stiegen um sechs Prozent auf 14,5 Mrd US-Dollar und bescheren dem Konzern damit ein Rekordquartal. Der Gewinn stieg um ein Drittel auf 4 Mrd. US-Dollar.

Im kommenden Quartal erwartet Microsoft einen noch höheren Umsatz. "Windows 7 ist weiterhin eine Wachstumsmaschine", sagte Finanzchef Peter Klein. Wachsen will der Konzern aber auch bei der Internetsuche, Spielkonsolen und dem so genannten Cloud Computing.

Der Versandhandels-Riese Amazon hat zum Jahresstart einen Gewinnsprung verbucht. Der Nettogewinn kletterte um mehr als zwei Drittel auf 299 Mio. US-Dollar, der Umsatz stieg um 46 Prozent auf 7,1 Mrd. US-Dollar. Die Analystenschätzungen ließ Amazon damit hinter sich.

Trotz der starken Zahlen bleibt Amazon beim Blick auf das Gesamtjahr vorsichtig. Der Ausblick auf das laufende zweite Quartal fiel aber nicht so optimistisch aus wie von Branchenexperten erhofft. Die Erlöse sollen zwischen 6,1 und 6,7 Mrd. US-Dollar liegen, der Betriebsgewinn zwischen 220 und 320 Mio. US-Dollar.

PepsiCo profitiert von einer regen Nachfrage nach seinen Snacks und Getränken im Ausland. Der Hersteller von Pepsi-Cola und Lay-Kartoffelchips wies für das abgelaufene Quartal einen Nettogewinn von 1,43 Mrd. Dollar aus nach 1,14 Mrd. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 9,37 Mrd. Dollar.

Der Erzrivale des Branchenprimus Coca-Cola hatte jüngst seinen größten Abfüller für 7,8 Mrd. Dollar übernommen und erhofft sich davon Einsparungen von jährlich 400 Mio. Dollar.

Sinkende Kundenzahlen lassen den Gewinn des US-Telekomkonzerns Verizon zum Jahresauftakt einbrechen. Der Überschuss fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp 30 Prozent auf 2,28 Mrd. Dollar, teilte der AT&T-Konkurrent mit.

Der Umsatz stieg leicht um ein Prozent auf 26,9 Mrd. Dollar und lag damit leicht unter den Erwartungen von Analysten. Zum Ende des ersten Quartals hatte Verizon nach eigenen Angaben 92,8 Mio. Kunden.

Continental Airlines sind im ersten Quartal wieder in die Verlustzone gerutscht. Unter dem Strich stand ein Minus von 146 Mio. Dollar, nachdem die Airline im Schlussquartal 2009 schon wieder schwarze Zahlen gesehen hatte. "Ich bin unzufrieden mit den Ergebnissen des ersten Quartals", sagte Konzernchef Jeff Smisek in Houston.

Smisek begründete das schlechte Abschneiden mit der Wirtschaftskrise und den Wetterkapriolen am wichtigen Drehkreuz Newark nahe New York. Continental stehen derzeit in Fusionsverhandlungen mit United Airlines.

Ebay hat im ersten Quartal den Überschuss von 357 Mio. Dollar auf 398 Mio. Dollar gesteigert und den Umsatz um neun Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar verbessert.

Mit der Jahresprognose sorgt das Internet-Auktionshaus jedoch für lange Gesichter bei den Anlegern: Sie haben sich deutlich mehr als die nun anvisierten 8,8 bis 9,1 Mrd. Dollar Umsatz und dem bereinigten Gewinn von 1,63 bis 1,68 Dollar je Aktie erhofft.

Amgen hat im ersten Quartal das Nettoergebnis von 1,02 auf 1,17 Mrd. Dollar hochgeschraubt. Ohne Sonderposten belief sich der Gewinn je Aktie von 1,30 Dollar. Analysten hatten 1,23 Dollar erwartet. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 3,6 Mrd. Dollar zu.

Der weltgrößte Biotech-Konzern hat die Gewinnprognose für das Gesamtjahr unter Verweis auf Belastungen infolge der Gesundheitsreform gesenkt. Das US-Unternehmen rechnet nun mit einem Ergebnis am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne von 5,05 bis 5,25 Dollar je Aktie vor Sonderposten.

SanDisk hat vor allem dank guter Geschäfte im Handy-Bereich zu Jahresanfang wieder schwarze Zahlen geschrieben. Für das erste Quartal gab der Flash-Datenspeicherhersteller einen Nettogewinn von 234,7 Mio. Dollar bekannt. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 208 Mio. Dollar in den Büchern.

Der Gewinn je Aktie betrug dabei ohne Sonderposten 95 Cent, während Analysten 59 Cent erwartet hatten. Der Umsatz stieg auf 1,1 Mrd. Dollar. Die Verkäufe von Flash-Datenspeichern, die in Digitalkameras, Computern und Mobiltelefonen verwendet werden, legten um 65 Prozent zu.

Die allmähliche Erholung der US-Wirtschaft hat zu Jahresanfang wieder mehr Kunden in die Filialen der Kaffeehauskette Starbucks gezogen und die Gäste gaben auch wieder mehr Geld aus. Der Nettogewinn sprang von 26 Mio. Dollar im Vorjahr auf 217,3 Mio. Dollar. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 2,53 Mrd. Dollar.

Für das Gesamtjahr hob der Konzern seine Gewinnprognose auf 1,19 Dollar bis 1,22 Dollar je Aktie an. Zuvor hatte das Unternehmen 1,05 Dollar bis 1,08 Dollar pro Anteilsschein angepeilt. "Wir sind zuversichtlich, dass es bergauf geht", sagte Finanzchef Troy Alstead. Allerdings würden die anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen noch lange Zeit auf der gesamten Branche lasten.

Die US-Großbank Morgan Stanley hat zum Jahresauftakt einen Milliardengewinn verbucht. Die ehemalige Investmentbank verdiente 1,8 Mrd. US-Dollar und damit deutlich mehr als erwartet. Im Vorjahreszeitraum stand hingegen ein Verlust von 17 Mio. US-Dollar in der Bilanz. Die Erträge verdreifachten sich auf 9,1 Mrd. US-Dollar.

Die Konzentration auf den Umbau der Bank habe geholfen, die Ergebnisse im ersten Quartal zu steigern, sagte Bankchef James P. Gorman. Es gebe jedoch viel zu tun.

Die Folgen der Wirtschaftskrise haben beim Flugzeughersteller Boeing deutliche Spuren hinterlassen. Der Umsatz fiel um 8 Prozent auf 15,2 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn schrumpfte unterm Strich um 15 Prozent auf 519 Mio. US-Dollar.

Konzernchef Jim McNerney verbreitete dennoch Aufbruchstimmung: Die Verbesserungen, die Ende 2009 eingesetzt hätten, hielten an. "Unser Ausblick bleibt reizvoll." Das Gewinnziel musste der Konzern um 20 Cent je Aktie auf 3,50 bis 3,80 US-Dollar reduzieren.

Die neue US-Gesundheitsreform hat die Bilanz des US-Telekomriesen AT&T belastet und den Nettogewinn gedrückt. Der Konzern verdiente auch wegen der Beteiligung an den Kosten der Krankheitsversorgung seiner Mitarbeiter 2,48 Mrd. US-Dollar, der Umsatz erhöhte sich leicht auf 30,6 Mrd. US-Dollar.

Erneut konnte der Konzern von der exklusiven Vermarktung des Apple iPhone profitieren. Doch AT&T erwächst wahrscheinlich noch in diesem Jahr Konkurrenz beim Vertrieb des begehrten Produkts.

Die US-Fastfoodkette McDonalds hat im ersten Quartal von einem starken Geschäft in allen Regionen der Welt profitiert und den Gewinn und Umsatz gesteigert. Das Nettoergebnis kletterte um 11 Prozent auf 1,1 Mrd. US-Dollar. Die Erlöse stiegen um 10 Prozent auf 5,6 Mrd. US-Dollar.

Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories hat im ersten Quartal 2010 aufgrund eines weltweiten Umsatzanstiegs von fast 15 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Das Ergebnis stieg auf 1,27 Mrd. US-Dollar bei einem Umsatz von 7,7 Mrd. US-Dollar.

Für das Gesamtjahr schraubt der Konzern wegen der US-Gesundheitsreform seine Prognose herunter. Abbott erwartet nun einen Gewinn je Aktie zwischen 4,13 und 4,18 US-Dollar, sieben Cent weniger als bislang.

Der Technologiekonzern United Technologies hat im ersten Quartal des Jahres Kosteneinsparungen profitiert. Der Nettogewinn stieg um knapp ein Fünftel auf 866 Mio. US-Dollar und damit stärker als von Analysten geschätzt. Der Umsatz gab dagegen um ein Prozent auf 12,1 Mrd. US-Dollar nach.

Trotz des Umsatzrückgangs ist United Technologies zuversichtlich für das weitere Geschäft. Weil Auftragseingänge wieder zulegen, hebt der Konzern seine Ergebnisprognose am unteren Ende an und erwartet ein Ergebnisplus von 9 bis 13 Prozent.

Knackig wie eh und je präsentiert sich Apple. Vor allem dank starker iPhone-Verkäufe verdiente der Konzern im abgelaufenen Quartal 3,1 Mrd. US-Dollar, fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um die Hälfte auf 13,5 Mrd. US-Dollar.

Auch im laufenden Quartal will Apple den hohen Takt halten: Trotz Urlaubsloch will der Konzern einen Umsatz von 13 bis 13,4 Mrd. US-Dollar erreichen und einen Gewinn je Aktie von 2,28 bis 2,39 US-Dollar. Im abgelaufenen Quartal verdiente der Konzern 3,33 US-Dollar je Aktie.

Das Internet-Urgestein Yahoo blüht dank einer Kooperation mit Microsoft wieder auf. Der Konzern konnte seinen Gewinn auf 312 Mio. US-Dollar mehr als verdoppeln. Auf bereinigter Basis lag der Konzern über den Erwartungen des Marktes. Der Umsatz enttäuschte hingegen etwas. Hier schaffte Yahoo ein kleines Plus auf 1,6 Mrd. US-Dollar.

Im laufenden Quartal will Yahoo beim Umsatz noch eine Schippe drauflegen und die Erlöse auf 1,7 Mrd. US-Dollar steigern. Der operative Gewinn soll in etwa stabil bleiben.

Die starke Nachfrage in Schwellenländern sowie eine strikte Kostenkontrolle haben Coca-Cola zu einem Gewinn von 1,6 Mrd. US-Dollar verholfen. Im Vorjahresquartal waren es 1,35 Mrd. Der Umsatz kletterte um 5 Prozent auf 7,5 Mrd. US-Dollar. Mit den Zahlen blieb der Konzern jedoch hinter den Analystenschätzungen.

Auch in Europa konnte Coca-Cola mehr absetzen als im Vorjahr. Lediglich der nordamerikanische Markt hinkte hinterher und verbuchte ein Absatz- Minus von zwei Prozent. Coca-Cola machte dafür neben dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld das sehr kalte Wetter im Januar und Februar verantwortlich.

Die Geschäfte beim Pharma- und Medizintechnikriesen Johnson & Johnson florieren dagegen. Der Gewinn kletterte um eine Milliarde auf 4,5 Mrd. US-Dollar, der Umsatz stieg leicht auf 15,6 Mrd. US-Dollar. Damit übertraf der Konzern Analystenschätzungen.

Gut liefen vor allem die Geschäfte mit der Medizintechnik. Dies machte die sinkenden Erlöse mit verschreibungspflichtigen Medikamenten mehr als wett. Wegen Wechselkursschwankungen senkte J&J seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr leicht auf 4,80 bis 4,90 Dollar je Aktie.

Glänzende Gewinne liefert einmal mehr die Investmentbank Goldman Sachs ab. Mit einem Nettogewinn von 3,5 Mrd. US-Dollar und Einnahmen von 12,8 Mrd. US-Dollar zeigt Konzernchef Lloyd Blankfein der Branche einmal mehr, wo der Hammer hängt - Betrugsvorwürfe hin oder her.

In den kommenden Wochen dürften sich bei Goldman Sachs viele Blicke jedoch vor allem auf die Untersuchungen der SEC richten. "Angesichts der derzeitigen Ereignisse, die die Firma betreffen, schätzen wir die Unterstützung unserer Kunden und Aktionäre sowie den Einsatz und das Bekenntnis unserer Mitarbeiter", sagte Blankfein.

Ungetrübte Freude zeigt hingegen IBM. In den ersten drei Monaten stieg der Gewinn zum Vorjahr um 13 Prozent auf 2,6 Mrd. Dollar. Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 22,9 Mrd. Dollar zu. Mit beiden Zahlen übertraf IBM die Markterwartungen.

Auch der Ausblick stimmt: 2010 will IBM einen Gewinn von mindestens 11,20 US-Dollar je Aktie verdienen. Bislang war "Big Blue" von 11 US-Dollar ausgegangen.

Eine Überraschung war auch ein dicker Gewinn bei der Citibank. Statt einer schwarzen Null legte der einst staatlich gestützte Finanzkonzern einen Überschuss von 4,4 Mrd. US-Dollar vor. Die Einnahmen kletterten auf 25,4 Mrd. US-Dollar, fünf Mrd. Dollar höher als vom Markt erwartet.

Allzu große Euphorie will die einst größte Bank der Welt nicht aufkommen lassen. Für das laufende Jahr äußert sich die Citigroup zurückhaltend. Das wirtschaftliche Umfeld sei unsicher und die Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch.

Auch der Branchenprimus Bank of America liegt mit seinen Zahlen über den Erwartungen von Marktexperten. Netto verdiente das Finanzhaus 2,8 Mrd. US-Dollar. Die Einnahmen gingen zwar um 11 Prozent auf 32,3 Mrd. US-Dollar zurück, lagen damit aber noch immer deutlich über den Markterwartungen.

Für das laufende Jahr ist Bankchef Brian Moynihan optimistisch. 2010 zeige sich mit jedem Tag eine weitere Erholung der Kreditwirtschaft. "Unser Ergebnis zeigt, dass sich die Wirtschaft allmählich erholt."

Konjunkturbarometer General Electric musste zwar einen Rückgang beim Umsatz und beim Gewinn verbuchen, doch die Zahlen fielen immer noch besser aus als erwartet. Der Gewinn schrumpfte um ein Drittel auf 1,87 Mrd. US-Dollar, der Umsatz gab um fünf Prozent auf 36,6 Mrd. US-Dollar zurück.

Trotz des Umsatzrückgangs äußerte sich der weltgrößte Flugzeug-Triebwerk-Hersteller optimistisch fürs laufende Jahr. Die bisher gesteckten Ziele seien erreichbar mit Luft nach oben, erklärte GE. Unterm Strich sei 2010 ein Gewinnwachstum zu erwarten. Konzernchef Jeff Immelt hatte im Dezember gleichbleibende Gewinne für dieses Jahr prognostiziert.

Eine Belebung im Anzeigengeschäft beschert Google zu Jahresanfang unerwartet kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Unter dem Strich verdiente Google knapp 2 Mrd. US-Dollar, mehr als ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ohne Werbeauszahlungen lag bei rund 5 Mrd. US-Dollar und damit über der Analystenschätzung.

Der Konzern will seinen Wachstumskurs in diesem Jahr mit Firmenübernahmen, Investitionen und vielen neuen Arbeitsplätzen fortsetzen. In der Kriegskasse des Konzerns liegen 26,5 Mrd. US-Dollar.

Nach einer langen Durststrecke schreibt auch der Chiphersteller AMD erstmals wieder auch operativ schwarze Zahlen. Unter dem Strich verdiente der Intel-Konkurrent 257 Mio. US-Dollar, der Umsatz sprang um ein Drittel auf 1,6 Mrd. US-Dollar.

Für das Gesamtjahr wird AMD nach eigenen Erwartungen dieses hohe Umsatzniveau nicht halten können. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Erlöse saisonbedingt fallen werden. Zu den Gewinnaussichten äußerte sich AMD nicht.

Für die zweitgrößte US-Bank JP Morgan Chase lief das erste Quartal nach dem Geschmack der Börse. Dank des Investmentbankings verbuchte das Finanzhaus einen Quartalsgewinn von 3,3 Mrd. US-Dollar, die Einnahmen lagen bei 28,2 Mrd. US-Dollar. Damit übertrafen die Ergebnisse die Analystenschätzungen.

Trotz anhaltender Probleme bei Konsumentenkrediten erwartet Bankchef Jamie Dimon eine konjunkturelle Besserung im Jahresverlauf: "Wir glauben, dass diese Verbesserungen anhalten werden, und hoffen, dass sie noch mehr Schwung bekommen, so dass wir eine starke Erholung sehen werden."

Der dominierende Chipproduzent Intel weckt mit dem besten Quartal seiner Geschichte Hoffnungen auf eine Erholung in der Tech-Branche genährt. Der Umsatz kletterte um 44 Prozent auf 10,3 Mrd. US-Dollar, der Nettogewinn vervierfachte sich auf 2,4 Mrd. US-Dollar. Damit stellte Intel Analystenschätzungen in den Schatten.

Einen enttäuschenden Auftakt der Quartalsbilanzsaison machte hingegen der Aluminium-Riese Alcoa. Der Nettoverlust schrumpfte auf 201 Mio US-Dollar, der Umsatz kletterte auf 4,8 Mrd. US-Dollar. Die Erlöse lagen deutlich hinter den Erwartungen des Marktes.