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Dienstag, 12. August 2003

Kosmetikflaute?: Beiersdorf korrigiert sich

Der Kosmetikkonzern Beiersdorf weist im ersten Halbjahr einen stagnierenden Gewinn aus. Der Umsatz ist dagegen geschrumpft. Als Grund für den leichten Rückgang nennt das Hamburger Unternehmen die Konjunkturflaute und den starken Euro.

Unverändert im Vergleich zum Vorjahr liegt der Vorsteuergewinn bei 260 Mio. Euro. Der Umsatz ging um 2,1 Prozent auf 2,41 Mrd. Euro zurück. Damit liegt Beiersdorf unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Vorfeld einen Umsatz zwischen 2,44 Mrd. und 2,49 Mrd. Euro prognostiziert. Beim Vorsteuergewinn hatten die Finanzstrategen mit einem Zuwachs von vier Prozent gerechnet

Auf das Gesamtjahr gesehen hat Beiersdorf seine Erwartungen korrigiert. Die Hanseaten erhoffen sich nun ein Umsatzplus von fünf Prozent anstatt der bisher proklamierten sieben Prozent. Bei der Vorsteuerrendite prognostiziert der Nivea-Hersteller nach wie vor eine Quote von zehn Prozent. Leicht positiv gestimmt ist das Unternehmen bezüglich des nordamerikanischen Marktes in der zweiten Jahreshälfte. Die Nachfrage in Deutschland beurteilt der Konzern unvermindert schwach.

Trotz der veränderten Aussichten verbucht der Beiersdorf-Anteilsschein ein kleines Plus.

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