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Samstag, 18. August 2007

Gespenster in Berlin: Dreharbeiten zu "Valkyrie"

Bei den Dreharbeiten zum Film "Valkyrie" mit Hollywoodstar Tom Cruise ist Berlins Mitte zur Kulisse für den Thriller über das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 geworden.

Am einstigen Reichsluftfahrtministerium in der Wilhelmstraße, wo heute das Bundesfinanzministerium untergebracht ist, wurden mit Statisten in Wehrmachtsuniform mehrere Szenen gedreht. In dem Film von Regisseur Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen") spielt Cruise den Hitler-Attentäter Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Der Hollywoodstar selbst war am Samstag nicht dabei.

Für die Dreharbeiten wurde Bereiche der Leipziger Straße sowie der Wilhelmstraße bis Montagmorgen abgesperrt. Die Aufnahmen zu dem Film "Valkyrie" hatten Mitte Juli in Brandenburg begonnen. Der Film hatte schon vor Drehbeginn für Aufsehen gesorgt, weil Cruise bekennender Anhänger der Scientology-Organisation ist. Es gab außerdem keine Drehgenehmigung für den historischen Schauplatz im Berliner Bendlerblock, wo Stauffenberg und drei Gleichgesinnte hingerichtet wurden.

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