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Mittwoch, 13. Mai 2009

"An einem dunklen Ort": Eminem gesteht

Auf dem Höhepunkt seiner Drogen- und Alkoholsucht wollte Rapper Eminem nichts anderes als sterben.

Dem "We Made You"-Interpreten, dessen erstes Album "Relapse" nach 3 Jahren Pause bald in den Läden stehen wird, geht es nun wieder gut. Im Interview mit dem britischen TV-Talker Jonathan Ross erzählt er jedoch von seinem großen Tief: "Ich habe nicht mehr auf mich geachtet, manchmal wollte ich einfach aufgeben. Ich war an einem dunklen Ort. Ich wollte mich aus dem Scheinwerferlicht zurückziehen, um meine Karriere zu überdenken. Ich bin nun clean, aber es war ziemlich hart. Die zwei Jahre waren schlimm für mich."

Der 36-jährige Star hat in seinem kurzen Leben schon so manche tragische Erfahrung gemacht. So erzählte er vor kurzem, dass er einmal fast an einer Überdosis gestorben wäre. Er berichtete: "Mein Arzt sagte mir, dass diese mysteriösen neuen Pillen, die ich nahm, Methadon waren, das verwendet wird, um Heroinabhängige von der Droge loszubekommen. Er meinte, dass die Menge an Methadon, die ich genommen hatte, drei Säckchen Heroin entsprochen hätte. Sogar als sie mir sagten, dass ich fast gestorben wäre, hat es bei mir noch nicht klick gemacht." Der Rapper sagte 2005 seine Europatour ab, da er sich auf Entziehungskur begeben musste.

Sein neues Material findet der Musiker spitze und laut ihm selbst ist er nun nur mehr nach Arbeit süchtig. Stolz meint er: "Ich fühle mich fast wieder wie ein kleines Kind mit Rap. Rap war meine Droge. Es machte mich high und irgendwann hörte es auf mich high zu machen. Dann musste ich auf andere Mittel zurückgreifen um mich so zu fühlen ... Jetzt macht mich Rap wieder high."

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