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Midas der Kunstszene: Minogue erhält französischen Orden

Die australische Popsängerin Kylie Minogue ist mit dem französischen Kulturorden geehrt worden. Minogue sei nicht nur "Pop-Prinzessin und unbestrittene Dancefloor-Queen", sondern auch "eine Art Midas der internationalen Musikszene", sagte Frankreichs Kulturministerin Christine Albanel, während sie der 39-Jährigen den Orden am Montag anheftete. Alles, was die Australierin anfasse, werde zu Gold - "von CDs bis zu Mikroshorts", sagte Albanel in Anspielung auf Minogues berühmte Glitzerhöschen. Die Sängerin dankte mit einer Liebeserklärung an Frankreich: Sie habe sich bei ihrem ersten Besuch in das Land "verliebt", und diese Liebe blühe "wie ein ewiger Frühling" in ihr.

Minogue war mehrere Jahre mit dem französischen Schauspieler Oliver Martinez zusammen, der ihr auch während ihrer Krebserkrankung beistand. Die Musikerin habe nach der Brustkrebsdiagnose großen Mut bewiesen, indem sie offen über die Krankheit geredet habe, sagte die französische Kulturministerin. Sie habe dazu beigetragen, dass sich nun mehr junge Frauen untersuchen ließen; Ärzte sprächen sogar von einem "Kylie-Effekt".

Minogue und Martinez hatten sich nach ihrer Genesung getrennt, der Klatschpresse zufolge ist das Paar aber wieder versöhnt. Im Internet kursieren bereits Heiratsgerüchte. Die Australierin wollte am Dienstag in Paris ihre Europatournee beginnen - 2006 musste sie eine weltweite Konzerttour wegen ihrer Krebserkrankung absagen.

Minogue gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit, ihr erstes Album "Locomotion" wurde 14 Millionen Mal verkauft.

Quelle: n-tv.de