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Montag, 04. Oktober 2004

Erforschung des Riechens: Nobelpreis für US-Forscher

Den Medizin-Nobelpreis erhalten in diesem Jahr zwei US-Forscher für Arbeiten zur Aufklärung des Geruchssinns. Richard Axel und Linda Buck haben eine Familie von rund tausend Genen beschrieben und später erforscht, wie die Gene das Riech-Gewebe in der Nase aufbauen. Das teilte das Karolinska Institut in Stockholm mit. Die höchste Auszeichnung für Mediziner ist in diesem Jahr mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro (10 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

Im vergangenen Jahr hatten Paul C. Lauterbur (USA) und Peter Mansfield (Großbritannien) den Medizinnobelpreis erhalten. Sie hatten die Kernspintomographie mitentwickelt, mit der die inneren Organe des Menschen exakt und schonend abbildet werden können.

Im vergangenen Jahr ging die Medizinauszeichnung an den Briten Peter Mansfield und den US-Forscher Paul Lauterbur für die Anwendung der Kernspintomographie beim Menschen. Die Nobelpreise sind mit jeweils 10 Millionen schwedischen Kronen (1,1 Millionen Euro) dotiert. Sie können pro Sparte einem, zwei oder drei Preisträgern zuerkannt werden.

Bis Mittwoch folgen in Stockholm die Preise für Physik und Chemie, sowie wahrscheinlich am Donnerstag der Literaturnobelpreis. Am Freitag wird in Oslo der Friedensnobelpreis vergeben, am Montag nächster Woche in Stockholm der Preis für Wirtschaftswissenschaften. Die feierliche Überreichung findet traditionsgemäß am 10. Dezember statt, dem Todestag von Alfred Nobel.

Quelle: n-tv.de