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Dienstag, 03. Februar 2004

Störfall in Kosloduj: Radioaktivität unverändert

In dem wegen seiner Sicherheit umstrittenen bulgarischen Atomkraftwerk Kosloduj ist es erneut zu einem Störfall gekommen. Ein 1000-Megawatt-Reaktor musste deswegen in der Nacht zum Dienstag abgeschaltet werden, meldete das Privatfernsehen bTV in Sofia.

Es seien Abweichungen bei den Kühlwasserwerten im fünften Reaktor festgestellt worden, hieß es. Die Störung sei auf der internationalen Skala mit Null eingestuft. Die Radioaktivität sei unverändert geblieben.

Die Reaktoren fünf und sechs gelten als die moderneren Atomblöcke in Kosloduj an der Donau. Anders als die ersten vier veralteten 440-Megawatt-Reaktoren müssen sie nicht vor dem für 2007 angestrebten EU-Beitritt Bulgariens geschlossen werden.

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