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Dienstag, 12. August 2003

Musterschüler: T-Online beglückt Analysten

Der größte europäische Internet-Anbieter T-Online hat im zweiten Quartal 2003 zum elften Mal in Folge sein operatives Ergebnis gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten erneut übertroffen.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) habe im zweiten Quartal bereinigt um einen Verkaufserlös 80 Millionen Euro betragen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Ergebnis bei einer Million Euro gelegen. Von Reuters befragte Analysten hatten durchschnittlich mit 59 Millionen Euro gerechnet. Beim Umsatz und beim Nettoergebnis lag T-Online geringfügig unter den Erwartungen der Analysten, verzeichnete jedoch zum Vorjahreszeitraum deutliche Verbesserungen.

Unter dem Strich schrieb T-Online im Quartal wie von den meisten Analysten erwartet weiter rote Zahlen und weist einen Verlust von 16 Millionen Euro aus. Vor Jahresfrist hatte der Verlust noch 46 Millionen Euro betragen.

Als Grund für das gute Abschneiden im Quartal nannte das von der Deutschen Telekom kontrollierte Unternehmen eine abermalige Steigerung der Rohertragsmarge, die sich auf 57,5 Prozent vom Umsatz nach 56 Prozent im ersten Quartal erhöhte. Dazu habe der wachsende Anteil von Breitbandkunden und eine gute Netzauslastung beigetragen, teilte der Internet-Anbieter weiter mit.

Rund ein Viertel der insgesamt 12,67 Millionen Kunden verfügt den Angaben zufolge bereits über einen so genannten breitbandigen Internet-Zugang, der gegenüber gewöhnlichen Verbindungen eine schnellere Internet-Nutzung erlaubt. T-Online profitiert bei der Breitband-Technologie von einem geringerem Materialaufwand.

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