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Donnerstag, 17. März 2005

Parmalat-Pleite: Vorwürfe gegen Deutsche Bank

Die italienische Staatsanwaltschaft hat nach Informationen aus Justizkreisen gegen die Deutsche Bank und drei weitere ausländische Banken Anschuldigungen im Zusammenhang mit dem Bilanzskandal bei Parmalat erhoben.

Betroffen seien neben der Deutschen Bank die Schweizer UBS sowie die US-Banken Citigroup und Morgan Stanley, hieß es am Donnerstag in den Kreisen. Ihnen wird unzulässige Beeinflussung des Marktes im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Parmalat vorgeworfen. Auch die Vermögenssparte der italienischen Banca Intesa, Nextra, sowie 13 Mitarbeiter des Unternehmens seien betroffen, hieß es. Der nächste Schritt ist in der Regel die Empfehlung, die Betroffenen vor Gericht zu stellen.

Die Deutsche Bank hat ein Fehlverhalten derweil zurückgewiesen. Die Bank stehe in der Sache voll hinter ihren Mitarbeitern, sagte eine Sprecherin des Instituts. Einige Angestellte der Deutschen Bank seien von der italienischen Staatsanwaltschaft von Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Parmalat informiert worden.

Das italienische Nahrungsmittelunternehmen war im Dezember 2003 unter einer Schuldenlast von 14 Milliarden Euro zusammengebrochen.

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