Freitag, 27. Februar 2009
Opel in Europa: Wer ist betroffen?
Der angeschlagene US-Autobauer General Motors erwägt zu seiner Sanierung die Schließung von Werken in Europa. Das könnte auch die GM-Tochter Opel hart treffen. Es folgt eine Übersicht über Standorte und Beschäftigte von Opel in ganz Europa:
RÜSSELSHEIM: Am Firmensitz in der Nähe von Frankfurt fertigen rund 16.000 Mitarbeiter jährlich bis zu 270.000 Autos. Neben der Produktion ist hier das technische Entwicklungszentrum von Opel. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Werk 1950 komplett neu aufgebaut.
BOCHUM: Auf einem ehemaligen Zechengelände liegen drei Opel-Fabriken. Rund 5300 Mitarbeiter fertigen hier die Modelle Astra und Zafira sowie Achsen und Getriebe. Pro Jahr laufen etwa 240.000 Autos vom Band. Das Werk besteht seit 1962.
EISENACH: In Eisenach in Thüringen bauen rund 1800 Beschäftigte den neuen Corsa. Opel übernahm den traditionsreichen Autoproduktionsstandort im Jahr 1990.
KAISERSLAUTERN: In Rheinland-Pfalz arbeiten etwa 2300 Beschäftigte im Komponentenwerk. Sie fertigen Motoren und Kraftstoffeinspritzungen. Die Produktion begann im Jahr 1996.
ZARAGOZA: In Spanien fertigt GM die Modelle Corsa und Meriva. Pro Jahr werden etwa 490.000 Wagen produziert.
GLEIWITZ: Im polnischen Gleiwitz fertigt der Autobauer vor allem die Modelle Agila, Astra und Zafira - pro Jahr etwa 190.000.
ANTWERPEN: Das belgische Werk fertigt jährlich etwa 200.000 Wagen des Modells Astra.
ELLESMERE PORT: In Großbritannien produziert das Unternehmen etwa 130.000 Astra unter der Marke Vauxhall.
ST. PETERSBURG: In dem kürzlich eröffneten Werk will das Unternehmen jährlich 170.000 Wagen der Modelle Opel und Chevrolet für den russischen Markt herstellen.



