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Sonntag, 12. Oktober 2008

Görlitz vor großem Ereignis: Wiedereröffnung der Synagoge

Die Görlitzer Synagoge hat als einziger jüdischer Sakralbau in Sachsen die "Reichskristallnacht" am 9. November 1938 ohne Schaden überstanden.

Die Görlitzer Synagoge hat als einziger jüdischer Sakralbau in Sachsen die "Reichskristallnacht" am 9. November 1938 ohne Schaden überstanden.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Synagoge in der sächsischen Stadt Görlitz wird am 9. November, dem 70. Jahrestag der Pogromnacht, wiedereröffnet. Mit einer Gedenkfeier werde dann der Ereignisse von 1938 gedacht, als in Deutschland jüdische Gotteshäuser und Geschäfte brannten, teilte der Förderkreis Görlitzer Synagoge mit. Die Synagoge soll sowohl einer neuentstehenden Jüdischen Gemeinde als auch jüdischen Gästen der Stadt als Gebetsraum zu Verfügung stehen, hieß es.

Das Gotteshaus hatte als einziges im heutigen Freistaat die Pogromnacht 1938 weitgehend unzerstört überstanden. Die Stadt Görlitz ist seit 1963 Eigentümerin des Jugendstilbaus. Dieser wurde in den 1990er Jahren im Kern saniert und bis 2001 als eine Art bespielbare Baustelle genutzt.

Danach war das Denkmal für Veranstaltungen jeglicher Art gesperrt. Nach umfangreichen Bauarbeiten soll das Gotteshaus künftig bis zu 230 Menschen bei Veranstaltungen Platz bieten.

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