Dienstag, 11. August 2009
Tesla mit Rekordmonat: 109 Elektro-Sportler
Tesla hat im Juli 2009 einen Umsatz von 20 Millionen US-Dollar (ca. 14,07 Mio. Euro) erwirtschaftet und mit 109 Fahrzeugen das bisher beste monatliche Auslieferungsergebnis erzielt. Im dritten Quartal wird sich das Unternehmen, an dem inzwischen Daimler beteiligt ist, maßgeblich um die Lieferungen an europäische Kunden kümmern und seine Präsenz in verschiedenen Ländern ausbauen. Dazu soll auch die Eröffnung der ersten deutschen Niederlassung in München gehören.
Tesla produziert mit dem Roadster 2 mittlerweile eine verbesserte Version seines Elektro-Sportwagens, der eine Karosserie von Lotus hat und über eine Reichweite von über 320 Kilometern verfügt. Die Änderungen betreffen vor allem eine stärkere Heizungs- und Klimaanlage, bequemere Sitze und eine höherwertigere Innenausstattung.
Sport-Version mit Klassenrekord
Im vergangenen Monat begann Tesla außerdem mit der Auslieferung des Roadsters Sport, der mit 3,7 Sekunden noch 0,2 Sekunden schneller von null auf 100 km/h beschleunigt. Ende Juli erledigte ein für einen Kunden produzierter Roadster Sport den Sprint auf einer Viertel Meile (402 m) in 12,643 Sekunden und stellte damit einen Klassenrekord bei der US-amerikanischen National Electric Drag Racing Association ein.
Tesla steckt derzeit in der Entwicklung des Model S, das als Limousine zu einem Grundpreis von 49.900 US-Dollar erhältlich und damit halb so teuer wie der Roadster sein, der in Europa zu Preisen ab 89.000 Euro angeboten wird.. Daneben arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Daimler an einer Elektroversion des Smart. Eine erste Testflotte mit 1000 Fahrzeugen wird voraussichtlich Ende 2009 auf die Straße gebracht.
mme/ar
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