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Montag, 27. Oktober 2008

Noch zu viele Autos ohne ESP: 38.000 vermeidbare Unfälle

Rund 38.000 Verkehrsunfälle in Deutschland ließen sich einer neuen Studie zufolge vermeiden, wenn alle Autos mit einem Elektronischen Stabilitätssystem (ESP) ausgestattet wären. Das ESP habe "signifikante Auswirkungen" auf Unfallverursachung und Unfallausgang, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) ermittelt. Der Schleuderschutz kann ein auf eisglatter oder regennasser Fahrbahn ins Schlingern geratenes Fahrzeug durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder wieder stabilisieren.

Das Sicherheitspotenzial einer ESP-Ausstattung des gesamten Fahrzeugbestands beziffert die UDV mit rund 37.000 Unfällen mit Verletzten und 1100 Unfällen mit Getöteten, die ganz vermieden werden oder deutlich weniger folgenschwer ausgehen könnten. Momentan sind den Angaben zufolge lediglich 36 Prozent aller Fahrzeuge mit ESP ausgestattet. Vor allem bei Klein- und Gebrauchtwagen gebe es deutliche Lücken im ESP-Angebot.

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