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Die Designstudie Alfa Romeo Gloria ist die Arbeit von 20 internationalen Designstudenten.
Die Designstudie Alfa Romeo Gloria ist die Arbeit von 20 internationalen Designstudenten.

Concept für den Genfer Salon: Gloriose Alfa Romeo Gloria IED

Von Holger Preiss

Alfa Romeo wünscht sich, wieder als Hersteller dynamischer Autos wahrgenommen zu werden. Davon kündet in Genf nicht nur der Sportwagen 4C, sondern auch die Studie einer Limousine mit dem Namen Gloria.

Auf dem Genfer Salon wird Alfa Romeo die Studie einer Reiselimousine präsentieren. Allerdings ist das Gloria IED Concept weniger ein Ausblick auf einen möglichen Nachfolger des ehemaligen Flaggschiffs 166, sondern vielmehr eine Fingerübung von Nachwuchsdesignern.

Verantwortlich für die 4,70 Meter lange Limousine mit coupéhaften Zügen zeichnen Studenten des European Design Institute (IED) in Turin. Unterstützt wurden sie bei ihrer Arbeit von den Designern des Alfa Romeo Style Centre. "Wir haben die Studenten gebeten, vollkommen nach ihren eigenen Ideen eine Sportlimousine zu entwerfen, die zu Alfa Romeo passt", beschrieb Lorenzo Ramaciotti, Designdirektor Fiat und Chrysler die den Studenten gestellte Aufgabe.

Dabei soll vor allem die räumliche Nähe zwischen dem European Design Institute und dem Fiat-Chrysler EMEA Designcenter in Turin die Zusammenarbeit befruchtet haben. "Während des Entwicklungsprozesses haben wir die Entwürfe und spontane Kreativität der Studenten immer wieder kommentiert und sie mit Ratschlägen unterstützt", sagte Ramaciotti. "Das Ergebnis ist äußerst professionell und anregend."

Kombination aus Klassik und Moderne

Letztlich kombiniert die Studie die klassischen Attribute der Marke wie den wappenförmigen Kühlergrill und die sportlichen Karosserieschwünge mit großem Raumangebot für Passagiere und Gepäck. Den Antrieb, der auf 20-Zoll-Felgen stehenden Studie, könnte nach Ansicht der Studenten ein V6- oder V8-Biturbobenziner übernehmen. Das virtuelle Kraftwerk wird von einer für Alfa Romeo charakteristisch langen Motorhaube mit einer kraftvollen Auswölbung überdeckt, die sich vom Kühlergrill bis zur Windschutzscheibe zieht.

Die breiten Lederriemen, mit denen die Motorhaube gehalten wird, sind eine Reminiszenz an die historischen Rennwagen von Alfa Romeo, die auf gleiche Weise ausgerüstet waren. Die Studie ist vor allem auf ein Publikum in den USA zugeschnitten, dort, wo Alfa nach jahrzehntelanger Pause künftig wieder Autos verkaufen will. Aber auch der Geschmack der asiatischen Kundschaft soll getroffen werden. Auf dem Genfer Autosalon haben Besucher die Möglichkeit, auf einem Computerbildschirm die Farbe der Gloria zu ändern und das Felgendesign ihrem Geschmack anzupassen.

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Quelle: n-tv.de

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