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Im Vergleich zum normalen A3 wurde die Front des RS 3 deutlich modifiziert.
Im Vergleich zum normalen A3 wurde die Front des RS 3 deutlich modifiziert.

Gegner für AMG A 45 und BMW M2: Audi RS 3 Sportback bekommt 400 PS

Bislang gab es den stärksten Audi RS 3 nur als Limousine. Nun kommt auch dem Fünftürer der kräftigste Fünfzylinder der Markengeschichte zugute. Dem Publikum stellt sich das Kraftpaket auf dem Autosalon in Genf vor.

Nach der Limousine bringt Audi nun auch den fünftürigen RS 3 Sportback auf ein entsprechendes Leistungsniveau. Der überarbeitete Kompaktsportler auf A3-Basis feiert auf dem Genfer Salon seine Publikums-Premiere. Die Markteinführung erfolgt im August zu Preisen ab 54.600 Euro. Bestellen kann man den Dynamiker aber bereits ab April.

Straffes Setup und 400 PS

Das Heck wird von den großen ovalen Endrohren dominiert.
Das Heck wird von den großen ovalen Endrohren dominiert.

Wie schon beim Ende 2016 erstmals aufgelegten Viertürer kommt nun auch in der zweiten Karosserievariante des RS 3 der 2,5-Liter-Fünfzylindermotor in der neuesten Ausbaustufe zum Einsatz. Statt der bisher angebotenen 367 PS leistet das Triebwerk jetzt 400 PS. Der Turbomotor liefert ein Drehmoment von 480 Newtonmeter, das über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe permanent an alle vier Räder geleitet wird. Der Spurt auf Tempo 100 gelingt in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt, kann auf Wunsch aber auf 280 km/h angehoben werden. Als Verbrauch gibt der Hersteller 8,3 Liter an.

Auch das Fahrwerk wurde in Richtung Sportlichkeit getrimmt. Ein strafferes Setup inklusive einer um 2,5 Zentimeter tiefer gelegten Karosserie sowie eine verbreiterte Spur sollen für Kurvenstabilität und ein besseres Handling sorgen. Serienmäßig an Bord sind zudem die Progressivlenkung mit ihrer variablen Übersetzung und 19-Zoll-Räder mit entsprechend großen Bremsscheiben. Auf Wunsch sind auch Keramikbremsen zu haben.

1000 Euro teurer als der Vorgänger

Der elektrisch ausfahrende 7-Zoll-Monitor ist im RS 3 Serie.
Der elektrisch ausfahrende 7-Zoll-Monitor ist im RS 3 Serie.

Äußerlich unterscheidet sich der RS 3 vom normalen A3 unter anderem durch eine modifizierte Front mit serienmäßigen LED-Scheinwerfern, Dachkantenspoiler und Diffusor sowie große ovale Endrohre. Der in dunklen Tönen gehaltene Innenraum empfängt Fahrer und Beifahrer mit beleuchteten Einstiegsleisten. Sportsitze in schwarzem Nappaleder mit RS-Logos in den Lehnen sind serienmäßig, ebenso wie der elektrisch ausfahrende 7-Zoll-Monitor. Das mittig positionierte Fahrerinformationssystem integriert Ladedruckanzeige, Ölthermometer und Laptimer.

Preislich bleibt der Fünftürer 1300 Euro unterhalb der 55.900 Euro teuren Limousine. Vom Vorgängermodell trennt ihn ein Preisaufschlag von rund 1000 Euro. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen Mercedes-AMG A 45 (51.051 Euro) und BMW M2 (57.500 Euro).

Quelle: n-tv.de

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