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So könnte das Elektro-SUV von Audi aussehen, dessen Produktion 2018 in Serie geht.
So könnte das Elektro-SUV von Audi aussehen, dessen Produktion 2018 in Serie geht.

Q5 e-tron kommt: Audi baut ab 2018 Elektro-SUV

Der VW-Konzern macht mit der Elektromobilität Ernst. So scheint es jedenfalls, denn bereits in zwei Jahren will Audi das Elektro-SUV Q5 e-tron in Belgien in Serie fertigen lassen. Zu den Investitionskosten schweigen die Ingolstädter indes noch.

Der neue Elektro-Geländewagen von Audi, dessen Studie bereits im vergangenen Jahr auf der IAA als Q5 e-tron vorgestellt wurde, wird ab 2018 im Brüsseler Werk der VW-Tochter vom Band rollen. Die Fabrik in der Stadtgemeinde Forest werde zudem eine eigene Batteriefertigung erhalten, teilte Audi mit. Das Elektro-SUV werde Audis erstes rein batteriegetriebenes Auto in Großserie sein. Der belgische Standort wird damit Audi zufolge zum Schlüsselwerk für die Elektromobilität im Volkswagen-Konzern. Zu den geplanten Investitionen machte Audi auch auf Nachfrage keine Angaben.

Belgiens liberaler Premierminister Charles Michel begrüßte laut Nachrichtenagentur Belga die Entscheidung. "Das ist eine exzellente Neuigkeit für Belgien, für die Beschäftigung und die wirtschaftliche Entwicklung." Der Konzern hatte den batteriegetriebenen Geländewagen, der eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern haben wird, bereits im August angekündigt. Er soll mit einem Akku und drei Elektromotoren ausgestattet werden.

Die Fabrik in Brüssel war ursprünglich ein VW-Standort. Nachdem der Autokonzern seine Golf-Produktion nach Deutschland abzog, rettete Audi 2007 das kriselnde Werk und begann dort die Produktion des Kleinwagens A1. Damals investierte Audi rund 300 Millionen Euro in den Standort. Laut Audi wird mit der Produktion des Elektro-SUV in Brüssel die Herstellung des A1 in das spanische Martorell verlagert, wo auch Seat produziert. Der derzeit in Spanien hergestellte Audi Q3 rollt demnach künftig im ungarischen Györ vom Band.

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Quelle: n-tv.de

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