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Die schärfste Version eines 7er BMW bietet im Augenblick Tuner Alpina mit dem B7 an.
Die schärfste Version eines 7er BMW bietet im Augenblick Tuner Alpina mit dem B7 an.

"Ich würde es mir wünschen": BMW M7 gegen S8 und S 63 AMG?

Bis dato weigerte sich BMW, in der Oberklasse einen Konkurrenten für Audi S8 und Mercedes S 63 AMG auf die Räder zu stellen. Die Absatzzahlen schienen zu gering und der Aufwand zu groß. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern.

Noch vor fünf Jahren hieß es, dass es keinen 7er BMW als geschärfte M-Version geben wird. Der damalige Chef der M GmbH Kay Siegler war seinerzeit felsenfest davon überzeugt, dass es der BMW 760i mit seinem V12-Biturbo die Topmotorisierung bleiben wird. Wer mehr Wert auf Querdynamik und damit ein besseres Kurvenverhalten seines 7er legt, der konnte seit 2009 das M Sportpaket bestellen. Das war es aber auch an zusätzlicher Tuner-Dynamik. Grund für die damalige Ablehnung war die Annahme, dass sich der ohnehin teure Bayer mit zusätzlicher Aufbereitung der Motoren preislich in solch lichten Höhen bewegen würde, dass die Verkaufszahlen homöopathische Ausmaße hätten.

Doch die Zeiten ändern sich. Siegler verantwortet jetzt Mini und bei der M GmbH scheint man unterdessen bereit, die 7er-Reihe nach zu schärfen und eine besonders sportliche Version an den Start zu bringen. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, aber M-Entwicklungschef Albert Biermann würde sich ein entsprechendes Modell wünschen. Das jedenfalls sagte er gegenüber der britischen Zeitschrift "Autocar".

Bislang markiert das M6 Gran Coupé in Sachen Preis und Motorleistung mit 560 PS das obere Ende des M-Angebots. Auf einen M7 haben die Münchner bisher verzichtet, auch weil Tuner Alpina mit dem 540 PS starken 7er-Ableger B7 ein ähnliches Modell im Programm hat. Mit einem M7 müsste BMW auch gegen eine starke Konkurrenz außerhalb des eigenen Hauses antreten. Da wäre unter anderen der 520 PS starke Audi S8, der Mercedes S 63 AMG mit satten 585 PS und der Porsche Panamera Turbo S mit 570 PS. Im erweiterten Wettbewerbsumfeld fänden sich dann auch noch der Jaguar XJ 5.0, der es immerhin auf 510 PS bringt, und der Maserati Quattroporte GTS, der aus seinem V8 aber "lediglich" 440 PS schöpft.

Quelle: n-tv.de

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