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Studie DeZir: Wenn so die Zukunft von Renault aussieht, dann nichts wie her damit.

Studie DeZir: Wenn so die Zukunft von Renault aussieht, dann nichts wie her damit.
(Foto: Renault)

Dienstag, 06. Juli 2010

Renault Elektro-Studie DeZir: Den will ich haben

Bei Renault setzt man auf Emotionen. Und das bei einem sehr rationalen Fahrzeug wie einem Elektroauto. Dass diese ganz und gar nicht langweilig sein müssen zeigt die Studie DeZir. Ein Technologieträger, der auch optisch in die Zukunft weist und Begierde weckt.

Einen ersten Ausblick auf die künftige Renault-Optik unter dem neuen Designchef Laurens van den Acker soll die Renault-Studie eines Elektro-Coupés mit Namen DeZir geben. Wer sich da an das französische "Désir" oder das englische "desire" (Begierde) erinnert fühlt, liegt richtig. Der Zweisitzer will mit seinen elegant gezeichneten Formen, der intensiven Rotlackierung, Flügeltüren, großen Rädern und einem markanten Beleuchtungskonzept nichts weniger als die ganz großen Emotionen wecken. Erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird die Coupé-Studie auf dem Pariser Autosalon (3. – 8. Oktober 2010).

Auch im Innenraum haben sich die Designer was Extravagantes einfallen lassen.

Auch im Innenraum haben sich die Designer was Extravagantes einfallen lassen.
(Foto: Renault)

Neben seiner für die Marke völlig neuartigen Formgebung mit den zwei gegenläufigen Flügeltüren als Glanzlicht ist der DeZir auch ein Technologieträger. So kommt eine besonderes leichte Kevlar-Karosserie zum Einsatz, durch die das Fahrzeug lediglich 830 Kilogramm wiegen soll. Dank der windschnittigen Form und eines voll verkleideten Fahrzeugbodens beträgt der cW-Wert lediglich 0,25.

Heckmotor mit 226 Newtonmeter

Um das Gewicht möglichst ideal zu verteilen, ist der Elektromotor im Heck des DeZir untergebracht. Der Synchronantrieb leistet 110 kW/150 PS und entwickelt bis zu 226 Newtonmeter Drehmoment. Da diese, wie bei Elektromotoren üblich, mit der ersten Umdrehung in voller Höhe bereitstehen, benötigt das Coupé laut Renault nur zwei Sekunden, um auf Tempo 50 zu beschleunigen und weiter drei Sekunden, um 100 km/h zu erreichen. Die Lithium-Ionen-Batterie ist auswechselbar und soll eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern ermöglichen.

Der Motor sitzt im Heck des Renault DeZir und sorgt so für eine fast optimale Gewichtsverteilung.

Der Motor sitzt im Heck des Renault DeZir und sorgt so für eine fast optimale Gewichtsverteilung.
(Foto: Renault)

Der Name DeZir mit großem Z in der Mitte verweist auf die Signatur Z.E., die künftig alle Elektrofahrzeuge von Renault tragen werden. Mit der Studie demonstrieren die Franzosen und ihr neuer, vormals bei Mazda tätiger Chefdesigner, dass rationale Eigenschaften wie alternativer Antrieb, Leichtbau und die daraus resultierende geringe Umweltbelastung nicht unbedingt langweilige Einheitsautos zur Folge haben müssen.

sp-x

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