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Der Frischeste unter den Koreanern ist der Pick-up Actyon Sports.
Der Frischeste unter den Koreanern ist der Pick-up Actyon Sports.(Foto: Ssangyong)

Wer oder was ist SsangYong?: Ein Exot gibt Lebenszeichen

SsangYong gehört in Deutschland nicht eben zu den bekanntesten Marken. Mit nur drei Modellen sowie nicht immer aktuellen Motoren werden es die Koreaner auch künftig nicht leicht haben.

Vor allem auf dem Land beliebt: Pritschenwagen.
Vor allem auf dem Land beliebt: Pritschenwagen.(Foto: Günter Weigel/sp-x)

SsangYong? Das war doch …? Irgendwas mit Allrad? Der koreanische Automobilhersteller erfreut sich hierzulande nicht unbedingt großer Bekanntheit. Am ehesten dürfte das hübsch-hässliche Design jener Modelle in Erinnerung geblieben sein, die den ersten Versuch der Marke in den 90er-Jahren begleiteten, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Das Unternehmen versucht nun seit Januar 2011 im zweiten Anlauf, sich in Deutschland zu etablieren. Es beschränkt sich dabei auf derzeit drei Modellreihen und will vor allem mit seiner über 50 Jahre währenden Allradkompetenz punkten.

Bestseller im Angebot ist das Kompakt-SUV Korando. Das 4,41 Meter lange Fahrzeug wurde vom italienischen Designer Giorgetto Giugaro (Italdesign) entworfen. Zwei Motoren sowie die Option Allradantrieb stehen zur Wahl. Der 2,0-Liter-Selbstzünder leistet 175 PS und verbraucht durchschnittlich 6 Liter (157 g/km). Es kann mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Sechsstufen-Automatik kombiniert werden. Beim neuen 2,0-Liter-Benzinmotor mit 149 PS fließen in der Version mit Frontantrieb durchschnittlich 7,5 Liter durch die Leitungen, was CO2-Emissionen von 175 g/km entspricht. Der Korando kostet ab 19.990 Euro. Wer sich für die Dieselversion mit Allrad entscheidet, muss mindestens 26.990 Euro investieren.

Pick-up soll für frischen Wind sorgen

Der seit Mai 2012 erhältlich Pick-Up Actyon Sports soll frischen Wind in die Palette bringen. Das fast fünf Meter lange Fahrzeug wird nur in der Ausführung mit Doppelkabine angeboten. Dadurch ist die Ladefläche mit einer Länge von 1,28 Metern vergleichsweise kurz. Für den Vortrieb sorgt hier ein 2,0-Liter-Diesel mit 155 PS. Optional steht ein Allradantrieb mit Geländeuntersetzung zur Wahl. Kunden müssen für den Pick-up mindestens 19.990 Euro anlegen.

Das bullige SUV Rexton II ist ein Relikt aus vergangenen Tagen, als man noch mit Mercedes kooperierte. Zurzeit wird das 4,72 Meter lang, ab 33.990 Euro erhältliche SUV wahlweise mit zwei Fünfzylinder-Dieselmotoren (161 PS und 170 PS) angeboten. Diese erfüllen derzeit allerdings nur die Abgasnorm Euro 4. Erst Ende 2012 bringt ein neuer 2,0-Liter-Selbstzünder den Rexton II auf einen neueren Stand der Motorentechnik.

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Quelle: n-tv.de

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