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Dienstag, 09. Februar 2010

Pickup Amarok: Ein Volkswagen fürs Grobe

VW bringt mehr als zehn Jahre nach dem Taro wieder einen großen Pickup auf den Markt. Das Modell Amarok kann bis zu 1,15 Tonnen laden.
Der Amarok bietet viel Platz für Ladung und kommt mit Allradantrieb auch durch unwegsames Gelände.

Der Amarok bietet viel Platz für Ladung und kommt mit Allradantrieb auch durch unwegsames Gelände.

VWs neue Pritschenwagen für die Ein-Tonnen-Klasse trägt den Namen Amarok. Er wird in Argentinien gebaut und startet zunächst auf dem südamerikanischen Markt. Vom Sommer an soll der Wagen auch nach Deutschland exportiert werden, teilte Volkswagen bei der Vorstellung in Llao Llao in Patagonien mit.

Die Preise stehen noch nicht fest. Sie werden sich aber nach Angaben eines Sprechers an Wettbewerbern wie dem Ford Ranger, dem Nissan Navarra oder dem Mitsubishi L200 orientieren. Deshalb sei mit einer Spanne von etwa 28.000 bis 35.000 Euro zu rechnen. Zur Serienausstattung gehören unter anderem vier Airbags und ein ESP.

Heckantrieb oder Allrader

Starten wird der 5,25 Meter lange Amarok als Doppelkabine mit vier Türen, fünf Sitzplätzen und einer Ladefläche von 1,56 mal 1,62 Metern. Die Ladekapazität liegt bei bis zu 1,15 Tonnen. Zusätzlich kann der Amarok Hänger mit bis zu 2,8 Tonnen Gewicht ziehen.

Als Motor kommt zunächst ein 2,0-Liter großer TDI-Motor zum Einsatz, den es in zwei Leistungsstufen gibt. Im Topmodell kommt er auf 120 kW/163 PS, erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h und verbraucht 7,6 Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 201 g/km. Etwas später folgt eine Variante mit 90 kW/122 PS Leistung, die 7,5 Liter verbraucht und 198 g/km ausstößt. Zunächst für Südamerika ist außerdem ein Benziner geplant, der dort auch auf den Verbrauch von Alkohol und Ethanol ausgelegt ist.

Neben den Motoren kann auch die Antriebsart gewählt werden: Es gibt den Pickup wahlweise mit Heckantrieb, permanentem oder zuschaltbarem Allradantrieb.

dpa

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