Schneller, schicker, Ferrari: FF ist ultimativer Shooting Brake
Er ist extrem schnell, hat eine unglaubliche Klangkulisse und einen genialen Allradantrieb: Der Ferrari FF positioniert sich damit unter den Supercars dieser Welt weit oben.
Mit dem 260.000 Euro teuren FFgeht Ferrari neue Wege. Nicht nur der Allradantrieb, sondern vor allem die Tatsache,dass hier ein Shooting Brake die Nachfolge des durch und durch klassischen 612 Scagliettiantritt, polarisiert die Fangemeinde.
Dabei bietet die Form echte Vorzüge:Vier vollwertige und komfortable Sitzgelegenheiten sowie ein Gepäckraum von 450bzw. bei umgelegten Rücksitzen 800 Litern verschaffen dem Boliden echte Langstrecken-Qualitäten.
Der 6,3-Liter-V12 - er hört aufdie Bezeichnung F140 EB - leistet 485 kW/660 PS und glänzt mit einer schier unglaublichenKlangkulisse. Damit positioniert er sich unter den Supercars dieser Welt weit oben- oberhalb etwa eines Mercedes-Benz CL 65 AMG oder sämtlicher Bentley Continental-Derivate.Extrem schnell ist er überdies: Bei genau 335 km/h kommen die Fahrwiderstände zumAusgleich.
Durch Allradantrieb gutmütig im Drift
Der genial und leicht konstruierteAllradantrieb hört auf die Bezeichnung "4 Ruote Motrici" - und tritt nurin den unteren vier Gängen in Erscheinung, wobei in den Gängen ein und zwei vorneine andere Übersetzung als in den Gängen drei und vier anliegt. In den drei oberstenGängen fünf bis sieben werden ausschließlich die Hinterräder angetrieben. Mit diesemAllradantrieb bietet der FF nicht nur ausgeprägte Winterqualitäten, er lässt sichzudem sehr gutmütig im Drift bewegen. Trotz Aluminium-Chassis und -Karosserieteilenliegt das Gewicht des FF übrigens bei knapp 1,9 Tonnen, die allerdings durch dasagile Fahrwerk und eine von Brembo zugelieferte Keramik-Bremsanlage wirksam gebändigtwerden.
Im Interieur fällt der Blick unwillkürlichauf die Instrumentierung und das Lenkrad, die direkt von der Formel 1 inspiriertsind. Dabei gibt es per "Manettino" vielfache Optimierungsmöglichkeitenfür die Fahrzeugcharakteristik. Übrigens hat Ferrari konsequent auf Lenkstockhebelverzichtet. Die Blinker werden über Tasten auf den Lenkradspeichen betätigt - eineergonomisch überraschend gut funktionierende Lösung.
Angesichts der extremen Fahrleistungenund der Allround-Qualitäten des FF erscheint der Preis von 260.000 Euro nicht übertrieben.Die Italiener dürften wenig Schwierigkeiten haben, die avisierten 800 Einheitenpro Jahr zu verkaufen - und sich damit vom Vorgängermodell deutlich abzusetzen.
Quelle: n-tv.de


