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Pick-Up vs. RennwagenFerrari benennt Boliden um

13.02.2011, 14:06 Uhr

Einen Rennwagen mit einem Pick-Up zu verwechseln, dürfte schwerfallen. Damit dass auch wirklich nicht passiert, hat Ford gegen die Verwendung des Pick-Up-Namens F150 durch Ferrari geklagt - mit Erfolg.

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Der echte 150er ... (Foto: Wieck)
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... und der falsche: Ford gewinnt den Namensstreit mit Ferrari. (Foto: © FOTO ERCOLE COLOMBO)

Kann man einen Ferrari mit einem Ford vergleichen? Wohl kaum - das fällt schon bei Sportwagen wie dem Ferrari 458 Italia und dem Ford GT schwer. Zwischen einem Formel 1-Rennwagen und einem Pick-Up dürfte erst recht keine Verwechslungsgefahr bestehen - doch genau darum geht es. Der Ford-Konzern hat sich in Maranello beschwert, dass die Italiener den Namen des amerikanischen Pick-Up-Bestsellers für ihren aktuellen Rennwagen verwendet haben. Eine entsprechende Klage wegen Verletzung des Namensrechts hatte in Detroit Erfolg. Ab sofort wird der F1-Renner 150th Italia heißen, wie Ferrari jetzt mitteilt.

Ford hatte in den USA geklagt, da dort schon seit 1975 Fahrzeuge mit dem Namen F150 verkauft werden; die F-Reihe wird sogar schon seit 1948 gebaut. Ferrari wollte die Bezeichnung für seinen roten Renner verwenden, da die Zahl für die das Jubiläum der Einigung Italiens stehe, das F hingegen für den Markennamen.

Vielleicht eine späte Genugtuung. Schon die Urform des Ford GT 40 entstand nur, um Ferrari auf der Rennstrecke in Le Mans zu schlagen - nachdem Firmenpatriarch 1962 seine Anteile nicht an Henry Ford II verkaufen wollte.

Quelle: sp-x