Neue Konkurrenz für Porsche Panamera & Co.: Auch Aston Martin hat jetzt einen sportlichen Viertürer im Programm.
Dienstag, 09. Februar 2010
Aston Martin Rapide: Für die ganz Schnellen
Er ist schnell, er ist aufregend und ab März zu haben. Der Aston Martin Rapide dürfte die Herzen vieler Sportwagenfans jetzt schon höher schlagen lassen. Als neues Modell denkt man beim britischen Traditionshersteller allerdings eher über was Kleineres nach.Aufgebaut auf der gestreckten Plattform der Sportwagen-Modelle DBS und Vantage misst der mit vier rahmenlosen Türen bestückte Wagen 5,02 Meter. Bei einem Radstand von 2,99 Metern bietet er Platz für vier Personen. Dabei sitzen auch die Gäste in Fond auf Schalensitzen, die man bei Bedarf umklappen kann. Dann steigt das Fassungsvolumen unter der großen Heckklappe von 301 auf bis zu 750 Liter.
Angetrieben wird der trotz seiner Aluminium-Konstruktion knapp zwei Tonnen schwere Rapide von einem sechs Liter großen V12-Motor mit 350 kW/477 PS und 600 Nm. Geregelt von einer sechsstufigen Automatik beschleunigt er damit in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 296 km/h. Den Verbrauch nennt Aston Martin noch nicht.
Kleinwagen in Planung
Zwar würde der vom Vantage bekannte V8-Motor ebenfalls unter die Haube passen, sagte Bez. Doch seien weitere Motorvarianten derzeit nicht geplant. Stattdessen denkt Bez lieber über neue Modelle nach: Der vom Toyota iQ abgeleitete Luxuskleinwagen Sygnet hat die Serienfreigabe bekommen, wird zum ersten Mal auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) gezeigt und kommt wenig später in den Handel. Die Preise für den optisch stark differenzierten, aber technisch kaum veränderten Kleinwagen hängen laut Bez stark von der individuellen Ausstattung ab, werden sich aber bei etwa 30.000 Euro einpendeln.
Auch am anderen Ende soll Aston Martin noch wachsen. Bez hält deshalb an dem luxuriösen Sport-Geländewagens fest, von dem vor einem Jahr in Genf eine Studie gezeigt wurde: "Es wird zwar noch ein paar Jahre dauern, aber der Lagonda kommt."
dpa
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