Mittwoch, 17. Juni 2009
Was ist ein Saugrohrdruckfühler?: Genauer messen
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Der Saugrohrdruckfühler stellt bei bestimmten Motoren eine Steuerungseinrichtung der Einspritzung dar. Hintergrund ist, dass in modernen Autos mit lambdageregelter Benzineinspritzung die Menge des eingespritzten Kraftstoffs sehr genau dosiert werden muss. Nur wenn die Abgase die richtige Zusammensetzung aufweisen, kann die gewünschte Umwandlung der Schadstoffe im Katalysator erfolgen, erläutert der TÜV Nord in Hannover. Dafür kann ein Drucksensor verwendet werden, der den Unterdruck im Saugrohr erfasst, die Lufttemperatur wird durch einen weiteren Sensor aufgenommen.
Die Erfassung der Luftmenge im Ansaugrohr kann auch über einen Luftmengenmesser oder über sogenannte Hitzdraht- beziehungsweise Heißfilm-Luftmassenmesser erfolgen. Aus den Kenngrößen berechnet das Steuergerät laut dem TÜV die aufgenommene Luftmenge und steuert die einzuspritzende Kraftstoffmenge. Systeme mit Saugrohrdruckfühler sind kostengünstig, aber meistens nicht sehr genau. Sobald Undichtigkeiten im Ansaugsystem auftreten, führt dies zu Fehlern bei der Gemischberechnung.
dpa
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