Frost-Tipps für Autofahrer: "Heißmacher" sind nicht gut
Beheizbare Eiskratzer, selbst gemixtes Wischwasser oder Heizlüfter für den Innenraum: Die Liste möglicher Mittel gegen vereiste Scheiben oder Frosttemperaturen im Auto ist lang. Aber auch fast durchgängig ohne Wirkung oder gar gefährlich, wie der ADAC jetzt nochmals festgestellt hat.
Bis zu minus 20 Grad sindfür die nächsten Tage angekündigt. Für Autofahrer beginnt damit eine besonders schwierigeZeit, vor allem, wenn man keine Garage oder Standheizung hat. Der ADAC rät trotzdemvon den meisten "Heißmachern" ab, sie sind entweder nutzlos oder sogargefährlich.
Dass man heißes Wassernicht zum Enteisen der Scheiben nehmen sollte, dürfte sich inzwischen rumgesprochenhaben. Durch den Temperaturschock können die Scheiben Risse bekommen. Und dann wirdes richtig teuer, denn es droht der komplette Austausch.
Hände weg auch von Wischwasserder Marke Eigenbau. Wer Wasser, Spülmittel und Spiritus selbst mixt, wird nichtnur eine unzureichende Reinigung erhalten, Kunststoff- und Gummiteile können auchzu Schaden kommen. Daher sollten für das Wischwasser nur Markenprodukte verwendetwerden.
Grundsätzlich in Ordnungsind natürlich beheizte Waschdüsen, nur halten diese ausschließlich die Düsen eisfreiund nicht die Leitungen und den Behälter. Auch nachrüstbare elektrische Tauchsiederoder Rohrschlangen entfalten meist keine merkliche Wirkung.
Wer einen Heizlüfter fürden Innenraum nutzt, sollte besonders vorsichtig sein. Hier dürfen nur Produkteverwendet werden, die genau für diese Anwendung vorgesehen sind. Heizlüfter, dieeigentlich für den Hausgebrauch bestimmt sind, können bei einem Einsatz im Autozu Bränden führen.
Besonders unsinnig istder Einsatz eines beheizbaren Eiskratzers. Er wird nie richtig warm genug, um eineWirkung zu erzielen. Und wenn dies doch der Fall wäre, bestünde die Gefahr, dassdie Scheiben durch den Temperaturunterschied springen.
Quelle: n-tv.de


