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Ab Herbst 2017 wird es den Jaguar XF auch wieder als Kombi geben.
Ab Herbst 2017 wird es den Jaguar XF auch wieder als Kombi geben.
Montag, 19. Juni 2017

Praktisch sportlich: Jaguar XF Sportbrake - schöne Kombi-Katze

Jaguar hat die europäische Kundschaft erhört und legt erneut eine Kombivariante des XF auf. Die ist zwar nicht ganz so groß wie der Ladeweltmeister in dieser Klasse. Dennoch hat der Brite einiges zu bieten.

Jaguar bringt den XF Kombi zurück. Nach dem Modellwechsel Ende 2015 gab es das Businessmodell zunächst nur als Limousine, ab dem Herbst 2017 ist auch wieder eine gepäckraumoptimierte Variante zu haben. Das Basismodell mit dem 163 PS starken Diesel kostet knapp 44.000 Euro - 2500 mehr als der Viertürer.

Hinter der Gepäckklappe verbergen sich bis zu 1700 Liter Stauraum.
Hinter der Gepäckklappe verbergen sich bis zu 1700 Liter Stauraum.

Für den Aufpreis gibt es einen um fünf Zentimeter gestreckten Radstand und ein Gepäckraumvolumen von bis zu 1700 Litern. Damit liegt der Brite auf einem Niveau mit den Wettbewerbern Audi A6 Avant und BMW 5er Touring, fällt aber deutlich kleiner aus als das T-Modell der Mercedes E-Klasse. Umso mehr Wert legt der XF auf praktische Details. So gibt es eine Niveauregulierung an der Hinterachse für einfaches Beladen und stabile Fahrt, die Heckklappe lässt sich per Gestensteuerung öffnen und das aus dem F-Pace bekannte Schlüssel-Armband "Activity Key" erlaubt es, den echten Autoschlüssel im Fahrzeug zu lassen - etwa beim Schwimmengehen am Strand.

Antrieb gleich zur Limousine

Beim Antrieb übernimmt der Sportbrake weitgehend das Programm der Limousine. Einstiegsmotor ist der Vierzylinderdiesel mit 163 PS, den es alternativ auch mit 180 PS und 240 PS gibt. Dazu gesellt sich ein 300 PS starker Sechszylinderdiesel. Bei den Benzinern fehlt der 200 PS starke Einstiegsvierzylinder der Limousine, stattdessen startet das Angebot mit der 250 PS starken Variante. Abhängig von der Motorisierung sorgt ein manuelles Sechsganggetriebe oder eine Achtgangautomatik für die Kraftübertragung, neben Hinterradantrieb ist auch Allradtechnik zu haben.

Auch bei der Komfort- und Sicherheitstechnik steht die Limousine Pate, spendiert etwa das übliche Assistenzprogramm bis hin zum Notbremshelfer mit Fußgängererkennung. Auf Wunsch ist auch ein Dual-View-Touchscreen in der Mittelkonsole montiert, der Fahrer und Beifahrer ein jeweils eigenes Bild zeigt. So sieht der eine etwa die Karte des Navigationssystems, während der andere einen Film schaut. Premiere feiern darüber hinaus eine per Gestensteuerung bedienbare Sonnenblende des Panorama-Glasdachs, ein Müdigkeitswarner mit Fitness-Überwachung und eine Klimaanlage mit Ionisier-Funktion.

Quelle: n-tv.de

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