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Der neue Jeep Cherokee wird im Werk Toledo North der Chrysler Group LLC in Toledo, Ohio, USA gebaut.
Der neue Jeep Cherokee wird im Werk Toledo North der Chrysler Group LLC in Toledo, Ohio, USA gebaut.

Jeep bringt einen echten Lifestyler: Böser Blick für den Cherokee

Mit dem Cherokee bedient Jeep schon seit einiger Zeit auch die Käufer, die die Optik eines Offroaders lieben, aber nicht zwingend den Rubicon überschreiten wollen. Mit dem neuen Cherokee setzen die US-Amerikaner noch einen drauf. Der hat jetzt wirklich das Zeug zu einem echter Lifestyler unter den Asphalt-SUV.

Die schmalen Frontscheinwerfer geben dem Cherokee den bösen Blick.
Die schmalen Frontscheinwerfer geben dem Cherokee den bösen Blick.

Mit dem neuen Cherokee will Jeep künftig gegen Lifestyle-Offroader wie den Range Rover Evoque antreten. Das Kompakt-SUV zettelt dafür eine kleine Designrevolution an. Premiere feiert der Cherokee auf der New York Auto Show (29. März bis 7. April), allerdings wird gemunkelt, dass es eine Europaversion bereits auf der IAA in Frankfurt zu sehen gibt.

Statt auf kantige Formen setzt Jeeps Neuer auf Dynamik. Der bei den Vorgängermodellen  steil aufragende Kühlergrill knickt im oberen Bereich leicht ab und geht in eine sportlich ansteigende Motorhaube über. Flankiert wird das Ganze durch extrem schmale Scheinwerfer, die dem Cherokee einen aggressiven Ausdruck verleihen. Mit dem klassisch kastenförmigen Vorläufer, der bis 2011 in Deutschland zu haben war, hat der neue Cherokee nicht mehr viel gemein.

Auch technisch überarbeitet

Das gilt auch für die Technik. Statt Starrachse gibt es nun wie bei normalen Pkw die komfortablere Einzelradaufhängung. Die Plattform stammt dabei vom Mutterkonzern Fiat und trägt auch bereits die kompakte Limousine Dodge Dart und in ähnlicher Form die Alfa Romeo Giulietta. Von der italienischen Schwester stammt auch der 2,0-Liter-Dieselmotor mit rund 170 PS, der alternativ zu einem 270 PS starken 3,2-Liter-V6-Benziner angeboten wird. Für die Kraftübertragung kommt die neue Neungangautomatik von Zulieferer ZF zum Einsatz.

Wie bei "Asphalt-SUV" üblich, wird der Allradantrieb wohl nicht zur Standardausstattung gehören. Die Basismodelle verfügen lediglich über Frontantrieb. Um seine Geländekompetenz zu zeigen, wird Jeep allerdings auch eine besonders kernige 4x4-Variante anbieten, die so angelegt ist, dass sie auch die Anforderungen der legendären Offroad-Strecke Rubicon Trail übersteht.

Die Markteinführung des Cherokee könnte bereits Ende des Jahres erfolgen. Preise gibt der Jeep noch nicht bekannt. Der Vorgänger startete bei rund 32.000 Euro. Zu den Konkurrenten zählen neben dem Range Rover Evoque unter anderem VW Tiguan, Audi Q3 und BMW X1.

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Quelle: n-tv.de

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