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Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (r.) überreicht vor dem Rathaus in Grimma das Heimatkennzeichen mit der Kürzel "GRM" für Grimma an den Bürgermeister Matthias Berger.
Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (r.) überreicht vor dem Rathaus in Grimma das Heimatkennzeichen mit der Kürzel "GRM" für Grimma an den Bürgermeister Matthias Berger.(Foto: dapd)

Comeback alter Kfz-Kennzeichen : Kommunen vergeben Retro-Kürzel

Im Zug der Gebietsreformen in den 70er Jahren waren die alten Nummernschilder verschwunden. Nun gibt es sie wieder in einigen Bundesländern. Sachsen macht den Anfang, dann folgt Niedersachsen.

In Bundesländern wie Sachsen und Niedersachsen gibt es wieder alte Kfz-Kürzel. In Sachsen blieb der erwartete Ansturm zunächst allerdings aus. Zuvor waren mehr als 1300 Reservierungen beim Landratsamt Görlitz eingegangen. Besonders das wieder eingeführte Kennzeichen "ZI" für Zittau sei beliebt, hieß es.

Laut Verkehrsministerium ist Sachsen das erste Bundesland, das Altkennzeichen wieder einführt. Insgesamt werden in Sachsen 45 alte Kennzeichen wieder eingeführt.

Niedersachsen darf vom kommenden Donnerstag an wieder alte Kfz-Kürzel vergeben. Das Bundesverkehrsministerium genehmigte die Anträge von zehn Städten und Gemeinden vor allem aus Südniedersachsen, teilte das Wirtschaftsministerium in Hannover mit.

Die alten Nummernschilder waren im Zuge von Gebietsreformen in den 70er Jahren verschwunden. Eine Verordnung der Bundesregierung erlaubt nun wieder "mehr als ein Unterscheidungszeichen " für einen Verwaltungsbezirk.

Ein Kennzeichenwechsel ist für Autofahrer freiwillig. In den zehn betroffenen Kreisen haben sie künftig die Auswahl zwischen dem bisherigen und dem alt-neuen Kennzeichen.

Quelle: n-tv.de

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