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Künstliche Fahrgeräusche sollen Elektroautos künftig im Verkehr sicherer machen.

Künstliche Fahrgeräusche sollen Elektroautos künftig im Verkehr sicherer machen.
(Foto: Renault)

Dienstag, 20. Dezember 2011

Von V8 bis hin zum Raumschiff: Künstliche Geräusche fürs E-Auto

Elektroautos produzieren keinen Motorenlärm und sind sehr leise. Das kann unter Umständen gefährlich sein. Künstliche Klänge sollen das verhindern. Die schönsten Sounds wurden jetzt bei einem Wettbewerb prämiert.

Langsame Autos sind sehr leise und für viele Verkehrsteilnehmer nicht zu hören. Das gilt insbesondere für Elektroautos und Hybridfahrzeuge. Damit sie im ruhigen E-Modus keine Gefahr für Fußgänger sind, haben einige Stromer sogenannte Sound-Emulatoren an Bord, die einen künstlichen Klang erzeugen. Der reicht vom V8-Geboller über Zirpen bis hin zum "Wusch" eines Raumschiffes von Startreck.

Den passenden Klang für künftige E-Autos haben das Institut für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln gesucht und dafür den Wettbewerb "Sound of Emotion" ausgeschrieben.

Vincent Wikström von der Hochschule für Musik Karlsruhe konnte mit seinen Klängen für die unterschiedlichen Fahrzustände die Jury überzeugen. Seine Komposition beinhaltet Piepen, Motorstart-Geräusch, Sirren und Brummen.

sp-x

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