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Mittwoch, 17. Juni 2009

Autokauf mal anders: Kunde ist König

Markus Mechnich

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Kauf eines Autos ist eine anstrengende Sache. Unzählige Autohäuser abklappern, Preise vergleichen und sich durch Ausstattungskataloge wühlen. Es gibt ja Marken für deren Katalog der Sonderausstattungen selbst ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium nicht ausreichend ist. Viel Zeit und Geduld sollte Interessenten also mitbringen. Doch es geht auch anders.

Bei AutoTopDeal kann es sich der Kunde etwas bequemer machen. Er stellt seinen Autowunsch ein, setzt eine Frist und wartet auf Angebote. Im Optimalfall unterbieten sich die Händler sogar und den Interessent kommt so zum günstigsten Preis. Nach Ablauf der Frist bekommt der Kunde den Kontakt zum Händler vermittelt. Dieser bezahlt dann eine Gebühr von 45 Euro, für den Käufer ist der Spaß kostenlos.

Gesuche im Wert von 40 Millionen

Soweit so gut. Nach Angaben von AutoTopDeal sind derzeit Gesuche im Wert von 40 Millionen Euro auf dem Portal zu finden. Eine Summe, bei der Händler eigentlich schwach werden sollten. Wie viele Händler auf der Plattform aktiv sind, wird derzeit nicht verraten. Das wird natürlich am Ende das Entscheidende sein.

Das Startup-Unternehmen ist eine Familiengründung. Der Software-Unternehmer Hans-Jochen Fink hat die Firma zusammen mit seinem Sohn Sebastian gegründet. Beide sind schon länger als Unternehmer im Internet aktiv.

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