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Lexus bietet sein Sportcoupé RC nun auch mit Vierzylinder an und der steht für Sportfreunde vor dem Hybrid.
Lexus bietet sein Sportcoupé RC nun auch mit Vierzylinder an und der steht für Sportfreunde vor dem Hybrid.

RC-Coupé gefällt nur als Turbo: Lexus' Sportler lieber nicht als Hybrid

Was man bei einem Sportcoupé nicht zwingend braucht, ist Sparsamkeit auf Kosten der Leistung. Aber genau das ist die Philosophie, die Toyotas Edelmarke für den RC gewählt hat. Ein Konzept, das so nicht aufgeht.

Neben dem Vierzylinder gibt es zur Befeuerung des Lexus RC auch einen V8. Das wäre die sportlichste Variante.
Neben dem Vierzylinder gibt es zur Befeuerung des Lexus RC auch einen V8. Das wäre die sportlichste Variante.

Coupés sind seit jeher ein Ausdruck besonderer automobiler Vorlieben. Der Verzicht auf zwei Türen im Fond fördert die gestalterischen Freiheiten und kann der Karosserieform den besonderen Schwung geben, der die Herzen erwärmt. Lexus stellt mit dem RC einen besonders expressiven Vertreter dieser Klasse auf die Räder, jetzt gibt es das elegant-sportliche Coupé mit einem neuen Turbomotor und auch als Hybridvariante mit reduziertem Benzinverbrauch.

Entsprechend der Lexus-Designphilosophie ist die Frontpartie des RC aggressiv gestaltet. Die dreieckigen Scheinwerfer weisen auf die sportlichen Gene des 4,7 Meter langen Viersitzers hin, den Innenraum zieren Chrom und Edelstahlintarsien. Vor allem die Sitze gefallen mit famoser Passform, sie sind komfortabel einerseits und geben den Hüften und Schultern Halt in Kurven. Das Platzangebot passt ebenfalls, selbst im Fond sitzen zwei Mitfahrer noch halbwegs passabel.

Hybrid bei 190 km/h abgeregelt

Der Lexus RC kann eher seine umfangreiche Ausstattung und expressives Design als pure Sportlichkeit ins Feld führen.
Der Lexus RC kann eher seine umfangreiche Ausstattung und expressives Design als pure Sportlichkeit ins Feld führen.

Zwei Antriebsvarianten hat Lexus im Angebot. Volumenmodell bei uns wird der RC 200t mit seinem 245 PS starken Zweiliter-Turbobenziner werden, der satte 350 Newtonmeter Drehmomentspitze stemmt und den rund 1800 Kilogramm wiegenden RC in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Agilität wird allerdings von der achtstufigen Wanderautomatik von Aisin gebremst, die bei spontanem Leistungsabruf eine Besinnungssekunde für die korrekte Gangwahl einlegt. Dennoch spurtet der RC munter aus den Kurven heraus, das überarbeitete Fahrwerk bleibt dabei stramm auf Kurs und verzichtet trotzdem auf eine übermäßig harte Federung.

Die zweite Motorisierung ist in der Preisliste etwa 1500 Euro über dem 200t eingeordnet und kostet als RC 300h 47.050 Euro. Hier kommt das bewährte Hybridduo zum Einsatz, gebildet vom 2,5-Liter-Benziner und einer 143 PS starken E-Maschine. Im Ensemble leistet das Duo 223 PS und erlaubt eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist anders als beim 230 km/h schnellen RC 200t elektronisch auf 190 km/h begrenzt. Mit einem im Datenblatt vermerkten Verbrauch von 4,9 Liter Benzin auf 100 Kilometer erreicht der Hybrid RC die Effizienzklasse A.

Ausstattung vor Sportlichkeit

Auch der Lexus RC dürfte hierzulande kein Kassenschlager werden.
Auch der Lexus RC dürfte hierzulande kein Kassenschlager werden.

Vier Fahrmodi stehen zur Wahl, die Einstellungen Snow, Eco, Normal und Sport beeinflussen die Schaltcharakteristik der Automatik, die Servounterstützung der Lenkung und die Arbeitsweise der Klimaanlage. Die Version F-Sport bietet die zusätzliche Stufe Sport+, die auch auf die Dämpferabstimmung wirkt und das Fahrverhalten dynamischer macht. Die Variante ist außerdem serienmäßig mit einem Torsen-Differenzial ausgestattet, das den Schlupf eines einzelnen Antriebsrad verhindert.

An Bord finden sich die einschlägigen Assistenzsysteme sowie das Premium-Navigationssystem und hochwertige Audioanlagen von Pioneer oder Mark-Levinson mit bis zu 17 Lautsprechern und 835 Watt Ausgangsleistung. Eine Neuheit weist unterdessen die Bedienung der Klimaanlage auf. Die Temperaturwahl erfolgt hier nicht über Drehsteller oder Touchscreen, sondern eine elektrostatische Wahlleiste.

Am Ende kann der Lexus RC eher seine umfangreiche Ausstattung und das expressive Design als pure Sportlichkeit ins Feld führen. Dies gilt besonders für die Hybridversion, der die Quadratur des Kreises nicht so recht gelingt. Wer dynamische Fahreigenschaften schätzt, greift daher lieber zur etwas knackigeren Turbovariante.

Quelle: n-tv.de

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