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Der Cascada soll den Frühling auch in die stark belasteten Opel-Kassen zurückbringen.
Der Cascada soll den Frühling auch in die stark belasteten Opel-Kassen zurückbringen.

Frühlingsgefühle in Rüsselsheim: Opel Cascada unter 26.000 Euro

Dass Opel wieder ein Cabrio auflegt, hat sich rumgesprochen. Jetzt sind auch die Preise für den Cascada fix. Bei dem offenen Rüsselsheimer setzt Opel anders als beim kompakten Vorgänger auf mehr Größe und eine gehörige Portion Eleganz.

Im Innenraum sorgt ein edles Ambiente für Atmosphäre.
Im Innenraum sorgt ein edles Ambiente für Atmosphäre.

Raus aus der Krise und rein in den Sommer, denkt sich Opel und verkauft ab Frühjahr wieder ein Cabrio. Das Cascada genannte Modell basiert zwar technisch auf dem Astra, siedelt sich mit 4,70 Metern Länge und edler Ausstattung aber eher in der Mittelklasse an. Dementsprechend scheint auch der Preis von 25.945 Euro für den Basis-1,4-Liter-Turbo mit 120 PS gerechtfertigt – ein VW Golf Cabrio ist kleiner, kostet aber auch rund 2000 Euro weniger. Seine Prmiere wird der offene Rüsselsheimer auf dem Genfer Autosalon feiern.

Schlanke Schönheit dank Stoffverdeck

Trug der letzte offene Opel, der bis 2010 angebotene Astra Twin Top, noch ein Stahldach, erhält der Cascada nun ein klassisches Stoffverdeck. Das ist zwar weniger winterfest, dafür aber edler und sorgt für schlanke Linien und einen größeren Gepäckraum. Bei geschlossener Fahrt stehen immerhin 380 Liter zur Verfügung. Klappen die Rücksitze um, finden auch längere Gegenstände Platz. Bei geöffnetem Verdeck bietet der Kofferraum immerhin noch ein Fassungsvermögen von 280 Liter.

Dank Stoffdach zeigt sich der Cascada auch im geschlossenen Zustand extrem dynamisch.
Dank Stoffdach zeigt sich der Cascada auch im geschlossenen Zustand extrem dynamisch.

Das Öffnen und Schließen des Dachs dauert 17 Sekunden und ist auch während der Fahrt bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h möglich. Das Stoffdach findet sich in der Kompaktklasse aktuell nur beim VW Golf Cabrio, dem Audi A3 Cabrio und dem BMW 1er Cabrio – allesamt aber etwas kleiner als der Opel. Nimmt man die Außenmaße als Vergleichsgröße, heißen die Stoffdachalternativen Audi A5 und Mercedes E-Klasse – beide sind aber deutlich teurer.

Fahrwerk aus dem Astra GTC

Für einen deutlichen Unterscheid  zum Astra sorgt nicht nur die eigenständige Optik und der neue Modellnamen, sondern vor allem eine gehobene Ausstattung mit optionalen Ledersitzen und einem aufwändigen Fahrwerk. Unter anderem kommt die aus dem Astra GTC bekannte HiPerStrut-Vorderachse zum Einsatz, die die Antriebseinflüsse der Lenkung minimiert. Zudem gibt es gegen Aufpreis eine adaptive Dämpferverstellung.

Zum Marktstart stehen zehn Außenfarben zur Verfügung, die mit drei Dachfarben kombiniert werden können. Für 3600 Euro Aufpreis erhalten Kunden die Variante "Innovation" inklusive einem Stoffverdeck mit noch höherer Akustikdämmung, elektrische Gurtzuführer, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Sitzbezüge mit kontrastierenden Nähten sowie ein adaptives Lichtsystem.

Bei den Motoren feiert der neue 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung Premiere, der es auf  170 PS bringt und ab 28.245 Euro zu haben ist. Für die Kraftübertragung steht neben einem manuellen Sechsganggetriebe eine neue Automatik mit sechs Stufen zur Wahl. Das weitere Triebwerksprogramm besteht aus dem bekannten 1,4-Liter-Turbo mit  140 PS sowie einem  165 PS starken 2,0-Liter-Diesel. Später folgt ein 2,0-Liter-Biturbo-Diesel mit 195 PS. Die Markteinführung ist für April geplant.

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Quelle: n-tv.de

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