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Opel zeigt mit einem heißen Frontmittelmotor-Konzeptauto den ideellen Nachfolger des GT aus dem Jahr 1968.
Opel zeigt mit einem heißen Frontmittelmotor-Konzeptauto den ideellen Nachfolger des GT aus dem Jahr 1968.

Genfer Automobilsalon 2016: Rassig und schnell trifft trendy und grün

Vom Supersportler über elektrifizierte SUV bis zum Kombi-Klassiker: Der Autosalon in Genf präsentiert in diesem Jahr eine Riesenbandbreite. Einige der Modelle lassen die Herzen von Autoliebhabern auf jeden Fall schneller schlagen.

Der traditionelle Messeauftakt des Jahres in Europa hält in diesem Jahr ein breites Spektrum an Neuheiten bereit. Auf dem Genfer Automobilsalon (3.-13. März) geben die Autohersteller einen Vorgeschmack auf das, was 2016 an Neuheiten auf den Markt kommen wird. Das ist trendy, grün, praktisch und schnell, aber auch - wie immer auf dem teuren Pflaster am Genfer See - nicht für jeden bezahlbar.

Studie des siebensitzigen Skoda-SUV.
Studie des siebensitzigen Skoda-SUV.

Erstmals ist die Gattung SUV das meistverkaufte Fahrzeugsegment Europas. Seit Jahren fluten immer neue Crossover die Märkte, der Trend macht natürlich auch vor dem Automobilsalon nicht Halt. So zeigt Audi sein City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Skoda hat bereits die Premiere einer siebensitzigen SUV-Studie angekündigt, die das Design eines künftigen Modells oberhalb des kompakten Yeti vorwegnimmt. Auch Konzernschwester Seat plant mehrere SUV-Modelle, in Genf dürfte das erste in der Serienversion zu besichtigen sein.

Das SUV Kia Niro kommt als Hybrid auf den Markt.
Das SUV Kia Niro kommt als Hybrid auf den Markt.

Aus Asien drängen ebenfalls komplett neue Fahrzeuge auf den SUV-Markt, sie bringen gleich zwei Trends zusammen: Die beiden Kompakt-SUV Toyota C-HR und Kia Niro eint ihr sparsamer Antrieb, beide kommen mit einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor auf den Markt. Kein SUV, aber dafür ebenfalls elektrifiziert ist das, was am Hyundai-Stand zu sehen ist: Mit dem Ioniq stellen die Koreaner eine Kompaktlimousine vor, die als reines E-Auto, Hybrid und Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen soll.

Supersportler trumpfen auf

Der Über-Sportler Bugatti Chiron wird in der Schweiz zum ersten Mal präsentiert, hier die Studie der IAA 2015.
Der Über-Sportler Bugatti Chiron wird in der Schweiz zum ersten Mal präsentiert, hier die Studie der IAA 2015.

In diesem Jahr wird die Show am Genfer See ihrem Ruf als große Bühne für rassige Sportwagen einmal mehr gerecht. Allen voran wird der Über-Sportler Bugatti Chiron in der Schweiz zum ersten Mal präsentiert. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor - ohne dass die Kunden den - laut Bugatti - leistungsstärksten (dem Vernehmen nach rund 1500 PS), schnellsten (mehr als 400 km/h), luxuriösesten und exklusivsten Serien-Supersportwagen der Welt bisher Probe fahren konnten. Bereits ausverkauft sollen die 40 Exemplare des 770-PS-Boliden Lamborghini Centenario sein, der ebenfalls in Genf Premiere feiert. Und in der Liga der Supersportler spielt auch der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 675 PS die Herzen der Fans erwärmt.

Der Jaguar F-Type SVR.
Der Jaguar F-Type SVR.

Elfer-Fans haben gebetet, jetzt könnte Porsche sie erhört haben und einen ziemlichen puren 911 mit Handschaltung und Saugmotor nach Genf bringen - als 911R, in limitierter Auflage. Bereits im Sommer als Coupé und Cabrio auf den Markt kommt der Jaguar F-Type SVR, der mit 332 km/h Höchstgeschwindigkeit eine extrem sportliche Duftmarke setzt. Ziemlich extrem könnte auch das Comeback des Gumpert Apollo werden, dem dank chinesischer Investoren für eine Genf-Premiere offenbar neues Leben eingehaucht wurde. Klassisch, edel und mit Ähnlichkeit zum S-Klasse-Cabrio soll zudem die offene Mercedes C-Klasse Anfang März debütieren.

Auch Klassiker starten durch

Toyota hat eine Studie zum C-HR auf der IAA im September gezeigt.
Toyota hat eine Studie zum C-HR auf der IAA im September gezeigt.

Aber auch Sehnsuchtsmodelle für den kleineren Geldbeutel sind auf der Messe vertreten - darunter zwei Ikonen-Wiedergänger, die schon lange erwartet wurden: Zum einen wird Renault das Serienmodell des Alpine präsentieren. Zum anderen zeigt Opel mit einem heißen Frontmittelmotor-Konzeptauto den ideellen Nachfolger des GT aus dem Jahr 1968.

Bei so viel trendiger Technik auf der einen Seite und sportlichen Gänsehaut-Modellen auf der anderen Seite sollen natürlich die klassischen Modelle nicht in Vergessenheit geraten: Nach der Limousine S90 stellt Volvo nun den Kombi V90 vor. Der Nachfolger des V70 sieht etwas weniger kantig aus als sein Vorgänger. Mit großer Klappe debütiert erstmals auch der Kia Optima, bereits im vergangenen Jahr hatten die Koreaner eine solche Studie in der Schweiz gezeigt. Auf viel Platz für viele Personen haben sich auch die baugleichen Transporter Proace/Traveller/Spacetourer aus der Toyota/Peugeot/Citroen-Kooperation spezialisiert. Es geht also durchaus auch mal handfest zu am Lac Leman im März.

Quelle: n-tv.de

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