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Neues, farbenfrohes Crossover-SUV: Renault Captur betritt die Bühne

Der Modus ist tot, es lebe der Captur: Nachdem Renault den kleinen Van nicht mehr produziert, soll der neue Crossover die Angebotslücke bei den SUV-artigen Kleinwagen schließen. Der Clio-Ableger bietet viel Platz - und reichlich Gelegenheit für eine bunte Gestaltung.

Der Renault Captur tritt im Mini-SUV-Segment an.
Der Renault Captur tritt im Mini-SUV-Segment an.(Foto: Renault)

Nach fünftürigem Fließheck und Kombi erweitert Renault die Modellfamilie des Clio nun um den Captur, einen Crossover aus Van und SUV. Der Wettbewerber zu Opel Mokka, Peugeot 2008 oder Nissan Juke liegt mit einer Länge von 4,12 Metern zwischen den beiden anderen Clio-Karosserie-Varianten. Anfang Juni rollt er zu den Händlern.

Der Captur bedient mit seinem bulligen Auftritt inklusive Schutzleisten, großen Rädern, markanten Radlaufverbreiterungen sowie einer Bodenfreiheit von 17 Zentimetern die typischen Vorgaben eines SUV. Allerdings gibt es für den Kleinwagen keinen Allradantrieb.

Bei der Gestaltung des Innenraums standen die Attribute eines Vans im Vordergrund. So bietet das Fahrzeug viel Platz und praktische Ablagen. Das Handschuhfach ist zum Beispiel als herausziehbare Schublade ausgeführt. Für Variabilität sorgt die um 16 Zentimeter in Längsrichtung verschiebbare Rückbank.

Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 377 bis 1235 Litern. Renault offeriert verschiedene Individualisierungsoptionen für innen und außen. Dazu zählen intensive Farbtöne für den Lack, Aufkleber fürs Dach oder farbenfrohe und abnehmbare Sitzpolsterbezüge.

Für den Vortrieb stehen drei Motoren zur Wahl. Einstiegvariante ist der 0,9-Liter-Dreizylinder mit 90 PS. Der Turbo begnügt sich mit durchschnittlich 5 Litern (CO2-Emissionen: 115 g/km). Mit einem Verbrauch von 5,4 Litern (CO2-Emissionen: 125 g/km) liegt der 1,2-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 120 PS nur knapp darüber. Einziger Diesel im Angebot ist der 1,5-Liter (90 PS), der 95 g/km (Verbrauch: 3,6 Liter) emittiert. Der Dreizylinder und der Selbstzünder sind an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, beim 1,2-Liter-Benziner übernimmt ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe die Schaltvorgänge.

Quelle: n-tv.de

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