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Cristiano Ronaldo freut sich über seinen neuen Porsche 911 Turbo S.
Cristiano Ronaldo freut sich über seinen neuen Porsche 911 Turbo S.(Foto: Instagram)

Frustkauf eines Superstars?: Ronaldo tröstet sich mit Porsche 911 Turbo S

Wenn Menschen traurig sind, kaufen sie zur Frustbewältigung schöne Dinge. So auch Cristiano Ronaldo, nachdem er nicht zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde. Sein Trösterchen ist ein Porsche Turbo 911 S, um der Niederlage davonzufahren.

Wieder hat er die Wahl zum Weltfußballer nicht gewonnen. Cristiano Ronaldo musste den Titel erneut an Lionel Messi abgeben. Ein Umstand, der den ehrgeizigen Superstar ziemlich frustriert, immerhin teilen die beiden Ausnahme-Kicker die Auszeichnung seit nunmehr sieben Jahren unter sich auf. "Es wäre keine Überraschung, wenn Messi gewinnen würde", hatte Ronaldo noch am Tag der Nominierung zugegeben, betonte aber: "Ich bin hier, weil ich es verdiene, nominiert zu sein".

Den Preis erhielt dennoch Messi und das ärgert schon. Hinzu kommt, dass Ronaldo wenige Stunden nach der verlorenen Wahl zum Weltfußballer des Jahres die Schadenfreude von Anhängern seines siegreichen Rivalen über sich ergehen lassen musste. In der Nacht nach der Preisverleihung wurde die über drei Meter hohe Bronzestatue Ronaldos auf seiner Heimatinsel Madeira mit einem "Messi"-Schriftzug sowie dessen Trikotnummer "10" beschmiert. Das berichteten lokale Medien. Inzwischen ist das Graffito auf Ronaldos Abbild aber wieder entfernt worden.

Porsche ist nicht sein einziges Superauto

Den Frust über all das hat Ronaldo schnell überwunden und sich kurzerhand mit einem Porsche 911 Turbo S belohnt, der von einem 580 PS starken Boxermotor befeuert wird. Der Bolide aus Zuffenhausen kostet sündhafte 203.000 Euro. Viel Geld, das sich aber mit Blick auf das Jahreseinkommen des Superstars von 21 Millionen Euro und Werbeeinnahmen von über 50 Millionen Euro wie das Briefporto für Normalsterbliche ausnimmt.

Und schließlich ist das nicht das einzige Supercar, das der Ausnahmefußballer sein Eigen nennt. In der Garage stehen unter anderen ein Ferrari 599 GTO (354.000 Euro), ein Bugatti Veyron (1,6 Millionen Euro), ein Phantom Rolls-Royce (367.000 Euro) und ein Ferrari F430 (275.000 Euro), um nur 4 der insgesamt 20 Autos zu nennen. Angesichts dieser Flotte kann Ronaldo mit dem 911 Turbo S seine Frustfahrten so ziemlich unter dem Radar machen, wenn denn die 750 Newtonmeter Drehmoment den Zuffenhausener in 2,9 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigen. Allerdings wird er die Spitzengeschwindigkeit von 330 km/h in seiner spanischen Wahlheimat wohl nur auf der Rennstrecke erleben, denn auf der iberischen Halbinsel darf die Tachonadel nicht über die 120er-Marke bewegt werden.

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Quelle: n-tv.de

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