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Der Name Sportline ist beim Skoda Kodiaq nicht in allen Details Programm.
Der Name Sportline ist beim Skoda Kodiaq nicht in allen Details Programm.
Mittwoch, 06. September 2017

Sportline und Scout auf der IAA: Skoda verschärft den Kodiaq

Von Holger Preiss

Mit zwei Ausstattungslinien möchte Skoda der potenziellen Kundschaft die Entscheidung für einen Kodiaq noch einfacher machen. So gehen die Tschechen auf der IAA mit einem Sportline und einem Scout an den Start.

Auch am Heck bemüht sich der Kodiaq als Sportline um einem dynamsichen Auftritt.
Auch am Heck bemüht sich der Kodiaq als Sportline um einem dynamsichen Auftritt.

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Skoda auch das Vorzeige-SUV Kodiaq verschärft. Auf der IAA präsentieren die Tschechen eine Sportline-Variante und den Kodiaq Scout für einen noch robusteren Offroad-Auftritt. Der Sportline steht in Serie auf anthrazitfarbenen 19-Zoll-Felgen, ist aber optional auch mit wuchtigen 20-Zöllern verfügbar. Der dynamische Auftritt soll zudem durch den schwarzen Kühlergrill, schwarze Spiegelkappen, kräftig ausgeformte Türschutzleisten und schmale Chromestreifen unterhalb des hinteren Stoßfängers unterstrichen werden. Schwarz getönt sind ebenfalls Heck- und hintere Seitenscheiben.

Spielerei im Innenraum

Im Innenraum fallen mit Alcantara bespannte Sportsitze mit silberner Naht sowie die in Edelstahl gehaltene Pedalerie ins Auge. Zum sportlichen Auftritt der Varianten mit Automatikgetriebe gehören Schaltwippen, die das sportliche Fahrvergnügen noch einmal erhöhen sollen. Natürlich bietet das Infotainmentsystem auch einen Lap-Timer, zeigt Öl- und Kühlmitteltemperatur an sowie Beschleunigung und Ladedruck.

Dem Wesen des Skoda Kodiaq näher ist der Auftritt im Kleid des Scout.
Dem Wesen des Skoda Kodiaq näher ist der Auftritt im Kleid des Scout.

Angesichts der möglichen Motorisierungen bleibt das natürlich pure Spielerei. Das Leistungsband reicht für die Sportline-Variante in Form von zwei Benzinern und zwei Dieseln lediglich von 150 bis 190 PS. Zum Racer wird der Kodiaq also nicht und so bleibt es bei der sportlichen Attitüde. Wenngleich einer recht ansehnlichen.

Scout für Waldläufer

Etwas anders stellt sich die Situation beim Scout dar. Der kommt in Serie mit Allradantrieb ums Eck. Ein Umstand, der definitiv für mehr Spielraum im groben Geläuf sorgt. Befeuert wird auch der Waldläufer von den oben genannten Triebwerken. Demzufolge stehen auch hier Motoren mit einer Leistung von 150 bis 190 PS zur Wahl.

Optisch wird der Scout ebenfalls mit 19 Zoll großen und anthrazitfarbenen Felgen aufgewertet und durch einen angedeuteten Unterfahrschutz. Die Sitze tragen das Scout-Logo und sind entweder mit Leder oder Alcantara bespannt. Auch hier soll das Infotainmentsystem ein verstärktes Offroad-Feeling vermitteln und weist deshalb Lenkwinkel, Himmelsrichtung, Höhe über Meeresspiegel, Öl- und Kühltemperatur aus.

Was beide Fahrzeuge kosten kann an dieser Stelle noch nicht gesagt werden. Die Sportline-Variante des Superb startet jedenfalls bei knapp 41.000 Euro, fährt aber auch mit 220 PS vor. Also ist beim Kodiaq in der sportlichen Linie mit 150 PS wenigstens mit 38.000 Euro zu rechnen. Der Scout dürfte sich in einer ähnlichen Preisklasse einsortieren.

Quelle: n-tv.de

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