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Mittwoch, 27. Mai 2009

Bei starkem Regen: Tempo drosseln

Aquaplaning stellt eine große Gefahr auf nassen Straßen dar.

Aquaplaning stellt eine große Gefahr auf nassen Straßen dar.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Bei starken Regengüssen ist es für Autofahrer das oberste Gebot, das Tempo zu drosseln. Nach Angaben des ADAC in München gilt im Extremfall auf Autobahnen Tempo 80 und auf Landstraßen Tempo 60 als Höchstgeschwindigkeit - je nach Witterung kann es noch weniger sein. Außerdem sollten der Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden vergrößert und das Licht eingeschaltet werden. Notfalls halten Autofahrer besser an, allerdings nicht auf offener Straße, um nachfolgendem Verkehr kein Hindernis zu bieten.

Weil sich das Regenwasser in Spurrinnen sammelt, müssen Autofahrer beim Fahren mit Aquaplaning rechnen. Durch den Wasserfilm zwischen Straße und Reifen verliert das Fahrzeug an Bodenkontakt und kann ins Schleudern kommen. Zu erkennen ist das laut ADAC an einem schwammigen Lenkgefühl und durchdrehenden Antriebsrädern. In solch einem Fall sollten Autofahrer nicht bremsen, sondern sofort das Gas wegnehmen, auskuppeln und das Lenkrad gerade halten. Denn kommt das Auto mit eingeschlagenen Rädern aus der Wasserrinne heraus, bricht es schlagartig aus.

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