Auto
Nach einer Kraftkur des US-Tuners Shelby kommt der ohnehin potente Focus ST noch einen Zacken schärfer daher.
Nach einer Kraftkur des US-Tuners Shelby kommt der ohnehin potente Focus ST noch einen Zacken schärfer daher.

Shelby Tunt Fords Kompaktrenner: Focus ST wird halber Mustang

Am liebsten vergreift sich Shelby an den V8-Mustangs von Ford, um sie an immer neue Leistungsgrenzen zu treiben. Jetzt hat der US-Tuner sich aber den Focus ST vorgenommen, ihm ein neues Kleidchen verpasst und auch eine Leistungssteigerung in Aussicht gestellt.

Ein Schriftzug am Heck weist den Focus ST als Shelby aus.
Ein Schriftzug am Heck weist den Focus ST als Shelby aus.

Der Ford Focus ST ist für amerikanische Verhältnisse ein kleines Auto. Tuner Shelby hat den schnellen Kompakten nun deutlich bulliger gemacht. Und gleich auch beim Fahrverhalten nachgeschärft. Premiere feierte der Shelby Focus ST auf der Detroit Auto Show, im Laufe des Jahres soll er in Kleinauflage auf den US-Markt kommen.

Zu erkennen ist der getunte Focus vor allem an den zwei Lufteinlässen auf der Motorhaube. Hinzu kommen Carbon-Zierteile, Rallyestreifen an der Seite und zahlreiche Shelby-Plaketten auf der Karosserie. Wichtiger dürften aber die Änderungen unter dem Blech sein. So erhält der Kompakte ein neues Fahrwerk, größere Bremsscheiben und eine Sportauspuffanlage. Zudem soll ein verkürzter Schalthebel für ein knackiges Fahrgefühl sorgen.

Leistungssteigerung kommt noch

Der 2,0-Liter-Vierzylindermotor bleibt hingegen vorerst unverändert. Bis die bereits angekündigte Leistungssteigerung um 30 bis 50 PS erhältlich ist, muss der Kunde daher zunächst mit den serienmäßigen 250 PS Vorlieb nehmen. Damit das nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, möbelt Shelby den Turbo-Benziner zumindest schon mal äußerlich mit seinem eigenen Logo und einem "Appearance Package" auf.

Der Preis für das Tuning liegt bei rund 15.000 Dollar, das Basisfahrzeug kostet in den USA 23.700 Dollar. Umgerechnet wäre der kompakte Shelby daher für rund 29.000 Euro netto zu haben. Interessenten sollten aber schnell sein: Lediglich 500 Einheiten pro Jahr sollen in Las Vegas gebaut werden.

Bilderserie

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen