Für die meisten Emotionen sorgte sie: ...Bild 1 von 54 ... Jennifer Hudson!Bild 2 von 54 Ihr Auftritt nach den brutalen Morden an drei Familienmitgliedern geriet zu einem Gefühlshöhepunkt der Sonderklasse.Bild 3 von 54 Die US-Sängerin und Oscar-Preisträgerin, deren Mutter, Bruder und kleiner Neffe vor drei Monaten ermordet worden waren, nahm tapfer ihren Preis entgegen und bedankte sich ...Bild 4 von 54 ... bei ihrer Familie: "Ich möchte zuerst Gott danken, der mir durch das durchgeholfen hat", sagte Hudson mit brüchiger Stimme. "Ich danke meiner Familie im Himmel und meiner Familie, die heute hier bei mir ist."Bild 5 von 54 Die 27-Jährige nahm ihren ersten Grammy für das nach ihr benannte Debütalbum unter Tränen von der ebenfalls vom Schicksal gebeutelten Sängerin Whitney Houston entgegen.Bild 6 von 54 Im Anschluss sang sie sicher, aber bewegt ihr Lied "You Pulled Me Through" und brach in Tränen aus, als die Zuschauer ihr im Stehen lange Applaus spendeten.Bild 7 von 54 Für Überraschungen sorgten aber andere: ...Bild 8 von 54 Der frühere Hard-Rocker Robert Plant von Led Zeppelin und die US-amerikanische Bluegrass-Queen Alison Krauss heimsten für ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit gleich fünf Grammys ein.Bild 9 von 54 "Raising Sand", die hochgelobte Platte der beiden, wurde in Los Angeles in der Königskategorie zum Album des Jahres gekürt. Ihr Song "Please Read The Letter" bekam die Auszeichnung als beste Single des Jahres.Bild 10 von 54 Das ungewöhnliche Duo holte mit seinem Erfolgsalbum neben dem Haupt- und dem Single-Preis auch Zuschläge für die beste Zusammenarbeit von Pop-Sängern, die beste Zusammenarbeit von Country-Sängern und als bestes Folk-Album.Bild 11 von 54 Für Rätselraten sorgten R&B-Sänger Chris Brown und seine Freundin Rihanna: Beide hatten kurz vor Beginn der Gala-Show überraschend ihren geplanten Auftritt abgesagt.Bild 12 von 54 Brown sollte Medienberichten zufolge vorübergehend in Polizeigewahrsam sein, nachdem es in seinem Auto zu einem handgreiflichen Streit mit einer Frau gekommen war. Ob Rihanna betroffen ist, blieb bislang unklar.Bild 13 von 54 US-Rapper Lil Wayne, der mit acht Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen war, gewann vier der begehrten Preise, unter anderem die Auszeichnung als bestes Rap-Album für seine Platte "Tha Carter III".Bild 14 von 54 Die britische Popband Coldplay, mit sieben Nominierungen zum Start an zweiter Stelle, holte sich dreimal den Zuschlag.Bild 15 von 54 "So viele Grammys an einem Tag hatten wir noch nie", sagte Leadsänger Chris Martin.Bild 16 von 54 Für die Fans der Jonas Brothers gab es eine Enttäuschung: Die amerikanische Teenie-Sensation konnte sich in der Kategorie beste Nachwuchskünstler nicht durchsetzen.Bild 17 von 54 Dafür durften sie aber mit Legende Stevie Wonder performen.Bild 18 von 54 Hier siegte die 20-jährige britische Soulsängerin Adele, die auch für ihren Song "Chasing Pavements" eine Statue bekam.Bild 19 von 54 Jeweils zwei Grammys gingen ebenfalls an den US-Sänger und Gitarristen John Mayer, ...Bild 20 von 54 ... den schwarzen Sänger und Prediger Al Green (der ein umjubeltes Duett mit Justin Timberlake hinlegte), ...Bild 21 von 54 ... und Rapper Kanye West (mit Estelle und ihrer Obama-Hymne "American Boy") ...Bild 22 von 54 ... und die Countryband Sugarland.Bild 23 von 54 Die Grammys sind die wichtigsten amerikanischen Musikpreise. Sie werden vom Verband der US-Musikindustrie in insgesamt 110 Kategorien für Klassik und Pop verliehen. (Foto: LeeAnn Rimes und Sheryl Crow)Bild 24 von 54 Daher ist die Freude immer besonders groß, wenn "wir" auch einen Preis ergattern! Grammy-Glück für Deutschland: Die Berliner Philharmoniker und der Rundfunkchor Berlin waren erneut Gewinner des begehrten Musikpreises.Bild 25 von 54 Die Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle und der Rundfunkchor unter Simon Halsey bekamen gemeinsam einen Grammy verliehen.Bild 26 von 54 Vor einem Jahr hatten die Berliner für ihre CD "Brahms: Ein Deutsches Requiem" ebenfalls zusammen einen Klassik-Grammy errungen.Bild 27 von 54 Die Weill-Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" in einer Aufnahme mit Mel Ulrich und dem lyrischen Tenor Robert Wörle am Opernhaus von Los Angeles heimste gleich zwei Grammys ein, den für das Klassik-Album des Jahres und die beste Opernaufnahme.Bild 28 von 54 Neue Grammy-Freude auch für den gebürtigen Deutschen Hans Zimmer, der zusammen mit seinem Kollegen James Newton Howard für die Musik zu dem Batman-Film "The Dark Knight" belohnt wurde.Bild 29 von 54 Wie nicht anders zu erwarten, musste Deutschland aber auch einige Enttäuschungen hinnehmen. Zu den Verlieren gehört Barbara Sukowa, die mit dem Schönberg Ensemble und dem Dirigenten Reinbert De Leeuw in die Vorauswahl für einen Grammy gekommen war.Bild 30 von 54 Ihr Album "Im wunderschönen Monat Mai" mit Liedern von Schubert und Schumann unterlag in der Kategorie beste Aufführung eines kleinen Ensembles den "Hymnen an die Jungfrau Mary", gesungen vom Chor der US-Stadt Phoenix unter dem Dirigenten Charles Bruffy.Bild 31 von 54 Sukowa hatte sich als Schauspielerin in Filmen von Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta einen Namen gemacht. Sie war zuletzt in "Die Entdeckung der Currywurst" auf der Leinwand zu sehen.Bild 32 von 54 Ebenso wie sie fiel die schwedische Sopranistin Anne Sofie von Otter mit der von ihr initiierten CD "Terezin: Theresienstadt" in der Grammy-Endrunde durch.Bild 33 von 54 Darauf sind unter Mitwirkung auch des deutschen Tenors Christian Gerhaher Lieder zu hören, die während des Nationalsozialismus im Konzentrationslager Theresienstadt entstanden waren.Bild 34 von 54 Ähnlich erging es der WDR Big Band unter Michael Abene und dem WDR Rundfunkorchester, die mit der Produktion "Symphonica" beziehungsweise Duke Ellingtons "Sound of Love" aus "Symphonica" zu den Hoffnungsträgern gehört hatten.Bild 35 von 54 Dafür amüsierten sich umso mehr diejenigen, die mit gar nichts gerechnet hatten und einfach nur Party machen wollten.Bild 36 von 54 Zum Beispiel Blair Underwood und Beau Bridges, die die Hörspielversion von "An Unconvenient Truth" lasen und dafür einen Grammy erhielten.Bild 37 von 54 Bono sang mal wieder für den Weltfrieden, ...Bild 38 von 54 ... und für P. Diddy alias Sean Combs war es die Möglichkeit, auch mal wieder aufzutreten.Bild 39 von 54 Dweezil Zappa, der Sohn des legendären Frank, erhielt einen Grammy für die beste "Rock Instrumental Performance", ...Bild 40 von 54 ... auch Gwyneth Paltrow schaute mal vorbei, kündigte aber nicht die Band ihres Mannes Chris Martin an, sondern Radiohead, ....Bild 41 von 54 ... und Schauspieler Jamie Foxx bewies erneut, dass er auch rocken kann.Bild 42 von 54 Shootingstar Katie Perry fehlt bei keinem Musikevent, ...Bild 43 von 54 .... Kid Rock erlebt gerade seinen zweiten oder dritten musikalischen Frühling, ...Bild 44 von 54 ... Keith Urban kam und brachte sogar Nicole Kidman mit, ...Bild 45 von 54 ... Leona Lewis war just noch in Berlin, jetzt schon wieder in L.A. auf der Bühne, ...Bild 46 von 54 ... und M.I.A. sang trotz (oder wegen) Babybauchs.Bild 47 von 54 Lange nicht gehört und trotzdem wieder erkannt: Neil Diamond, dessen "Sweet Caroline" immer noch zieht.Bild 48 von 54 Paul McCartney hat momentan gut zu tun: Gerade noch schaute er sich nach Verlobungsringen um, aber so eine Grammy-Party kann nicht ohne ihn stattfinden.Bild 49 von 54 Keine Ahnung, was Paris Hilton bei den Grammys zu suchen hatte, ...Bild 50 von 54 ... vielleicht wollte sie sich ja auch einfach mal wieder einem älteren Herren an den Hals schmeißen (Barry Manilow war allerdings schon belegt).Bild 51 von 54 Rod Stewart war noch im Angebot.Bild 52 von 54 Whitney Houston scheint sich wieder gefangen zu haben, sie war die Laudatorin für Jennifer Hudson.Bild 53 von 54 Und Stevie Wonder ist und bleibt der Mann mit der Mundharmonika. (Fotos: dpa/ AP/ rts)Bild 54 von 54