Honda bringt den Preisbrecher unter den Hybrid-Autos. Schon für unter 20.000 Euro ist der Insight zu haben. Billigheimer oder ein ernsthafter Prius-Herausforderer?Bild 1 von 18 | Foto: Markus MechnichDer Insight ist ein so genannter "Mild-Hybrid". Das bedeutet, dass es reines "Elektrisch-fahren" nur selten gibt. Der Elektroantrieb wirkt meist unterstützend. Maximal sind 1,5 Kilometer elektrische Fortbewegung drin. Ergänzt wird das Paket durch eine Start-Stopp-Automatik.Bild 2 von 18 | Foto: Markus MechnichBeim Bremsen wird Energie zurückgewonnen, die in einer Nickel-Metall-Hydrid-Batterie im Fond gespeichert wird. Schon die erste Generation des Insight war ausgesprochen sparsam unterwegs. 3,6 Liter sollten ihr, laut EU-Norm, genügen.Bild 3 von 18 | Foto: Markus MechnichDer neue Insight, den es seit April auch wirklich zu kaufen gibt, genehmigt sich im EU-Zyklus mit 4,4 Litern etwas mehr.Bild 4 von 18 | Foto: Markus MechnichIm Vergleich zum Erzrivalen von Toyota zeigt sich der Insight damit aber durchaus konkurrenzfähig. Der Prius genehmigt sich 3,9 Liter laut Papier. Dafür betreibt der Prius eine ungleich aufwendigere Technik, um elektrisch voranzukommen.Bild 5 von 18 | Foto: Markus MechnichDie schwarze Box oben ist der Elektromotor. Dazwischen regelt ein umfangreiches Elektroniksystem namens IMA (Integrated Motor Assist) das Zusammenspiel zwischen Elektromotor und Verbrenner.Bild 6 von 18 | Foto: Markus MechnichMit dem Econ-Modus lässt es sich wirklich sparsam fahren. Die Leistungsspitze und das maximale Drehmoment werden um vier Prozent gekappt. Die Kennlinie des Gaspedals wird daneben abgemildert. So ist das Fahren zwar etwas träge, aber es lassen sich Verbräuche von weniger als fünf Litern realisieren.Bild 7 von 18 | Foto: Markus MechnichLass Blumen sprechen: Mittels digitaler Gewächse lässt sich der Econ-Modus auch im Cockpit erkennen.Bild 8 von 18 | Foto: Markus MechnichDie linke Anzeige verbildlicht der momentanen Zustand des Elektroantriebs. Im unteren Bereich wird die Batterie geladen, im oberen assistiert der Elektromotor bei der Bewegung des Autos.Bild 9 von 18 | Foto: Markus MechnichDa kiekt der Spreekieker in Berlin. So ein interessantes Stück Technik bekommt er nur selten zu sehen.Bild 10 von 18 | Foto: Markus MechnichWird der Verbrennungsmotor durch den Elektroantrieb unterstützt, dann kann er sich niedrige Drehzahlen leisten. Das senkt den Benzinverbrauch. In unserem Test kamen wir auf einen Verbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometer. Zwar gut ein Liter mehr als die Norm, aber dennoch ordentlich.Bild 11 von 18 | Foto: Markus MechnichDie Start-Stopp-Automatik lässt den 1,4-Liter-Benziner an der Ampel ausgehen. Die Zusammenarbeit zwischen Benzin- und Elektromotor funktioniert tadellos. Im Antritt ist der Insight recht flink bei der Sache. Beim Durchzug hapert es etwas. Das Fahrwerk macht einen ordentlichen Eindruck, die Lenkung ist leicht gefühllos.Bild 12 von 18 | Foto: Markus MechnichDie Verarbeitung des Honda im Innenraum und außen ist einwandfrei. Das Interieur wird durch recht viel Hartplastik bestimmt. Dennoch kann man sich auf den vorderen Sitzen wohlfühlen, was auch dem üppigen Platzangebot zu verdanken ist.Bild 13 von 18 | Foto: Markus MechnichAuf den hinteren Sitzen geht es nicht ganz so opulent zu. Dennoch ist aus dem Insight mit dem Modellwechsel ein ausgewachsener Kompaktwagen geworden.Bild 14 von 18 | Foto: Markus MechnichGewöhnungsbedürftig ist die hohe Heckklappe, bei der man durch ein Sichtfenster nach hinten sehen kann. Sie ist der Aerodynamik geschuldet, die die Ingenieure von Honda zu optimieren suchten.Bild 15 von 18 | Foto: Markus MechnichDafür ist der Kofferraum mit 408 Liter ziemlich groß geworden. Mit Umlegen der Heckklappe lassen sich daraus bis zu 1017 Litern machen.Bild 16 von 18 | Foto: Markus MechnichOptisch ist der Insight deutlich ansehnlicher geworden. Ein schmuckes Auto hat Honda da gebaut. Die Farbe blau, die das Cockpit dominiert, ist auch an den Blinker außen wieder zu finden.Bild 17 von 18 | Foto: Markus MechnichWas meint also der Spreekieker zu dem Japan-Hybriden? Für etwas mehr als 20.000 Euro bekommt der Kunde ein recht ausgereiftes Hybridfahrzeug. Der Preis ist also ein gutes Argument. Aber auch sonst gibt es am Insight nur wenig auszusetzen. Wer also eine Hybridfahrzeug sucht, ist mit dem Honda nicht schlecht beraten. (Text: Markus Mechnich)Bild 18 von 18 | Foto: Markus Mechnich