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Bilderserie: 33 Tote nach Amoklauf in Blacksburg

 
Trauer und Entsetzen in den USA.

Trauer und Entsetzen in den USA.

Ein Amokläufer hatte am Montag in der Technischen Universität in Blacksburg im Bundesstaat Virginia 32 Studenten und Lehrkräfte kaltblütig erschossen.

Beim Eintreffen der Polizei habe sich der Täter dann selbst das Leben genommen, sagte der Polizeichef der Universität, Wendell Flinchum, am Montagabend.

Drei von 15 Verletzten rangen noch Stunden nach der Tat mit dem Tod.

Vor dem Amoklauf waren am frühen Montagmorgen eine Studentin und ein Student in einem Wohnheim auf dem Campus getötet worden.

Die Polizei untersucht nach den Worten von Flinchum derzeit noch, ...

... ob es sich um ein und den selben Täter handelt.

Die Polizei benötigte Stunden, um die Identität des Täters festzustellen.

Nach US-Medienberichten hatte sich der Amokläufer mit einem Schuss in den Kopf selbst getötet und dabei schwer entstellt.

Die Polizei wollte die Identität des Todesschützen vorerst nicht bekannt geben.

Später teilt Universitätspräsident Charles Steger mit, der Amokläufer sei als Student an der Hochschule eingeschrieben.

Der Amokläufer habe in einem Wohnheim der Universität gelebt und sei asiatischer Herkunft, so Steger.

Augenzeugen berichteten, dass der Todesschütze schweigend von einem Raum zum anderen ging ...

... und während der laufenden Vorlesungen wahllos um sich schoss.

Eine Studentin, die am Deutschunterricht teilnahm, sagte, dass der Amokläufer erst dem Hochschullehrer in den Kopf geschossen ....

... und dann auf die rund 15 Studenten gefeuert habe.

Angesichts von Panik und Chaos sprangen Studenten aus Fenstern, ...

... um ihr Leben zu retten.

Der Amokläufer trug offenbar zwei Waffen bei sich.

Er hatte außerdem zwei Eingangstüren zum Vorlesungsgebäude von innen mit Ketten verriegelt.

Die Studenten saßen in der Falle.

Virginias Gouverneur Tom Kaine verhängte den Notstand, damit alle Behörden im Bundesstaat die notwendige Hilfe leisten können.

"Das ist eine Tragödie von monumentalen Ausmaßen", sagte der Rektor der Hochschule, Charles Steger.

Der Chef der Campus-Polizei, W.R. Flinchum, war ratlos.

US- Präsident Georg W. Bush zeigte sich entsetzt.

"Schulen sollten Orte sein, in denen man sich sicher fühlt und lernen kann", sagte er.

Nach den Worten der Sprecherin des Weißen Hauses, Dana Perino, will Bush aber nicht an den Waffengesetzen rütteln.

Jeder Bürger der USA habe das Recht, eine Waffe zu tragen.

Allerdings müssten alle Gesetze beachtet werden.

Das US-Abgeordnetenhaus legte eine Schweigeminute ein.

Bei der Tat handelt es sich um blutigsten Amoklauf in der Geschichte der USA.

Der Amoklauf erfolgte nur vier Tage vor dem Jahrestag des Schulmassakers von Columbine (Colorado).

Dieses hatte vor acht Jahren die USA erschüttert - allerdings nicht zu einer veränderten Waffengesetzgebung geführt.

Am 20. April 1999 waren zwei Schüler in eine Schule eingedrungen und hatten gemeinschaftlich um sich geschossen.

Damals starben zwölf Mitschüler, ein Lehrer und die beiden Täter. (Alle Bilder: AP und dpa)

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