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Blutiger Amoklauf eines ehemaligen Schülers:
Mit Gewehren, Sprengfallen und Rauchbomben hat ein 18-Jähriger im westfälischen Emsdetten seine frühere Realschule überfallen.
Insgesamt wurden bei dem im Internet angekündigten Überfall 37 Menschen verletzt.
Mindestens vier Schüler und ein Hausmeister der Geschwister-Scholl-Schule wurden angeschossen.
Die Verletzungen der Opfer, darunter drei Jungen und ein Mädchen, seien "teilweise gravierend", erklärte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.
Auch eine schwangere Lehrerin wurde verletzt.
Allerdings schwebt offenbar niemand in Lebensgefahr.
Der 18-Jährige, der eine Gasmaske trug, war am Vormittag mit zwei abgesägten Gewehren und Sprengfallen am Gürtel zur Pause auf dem Schulhof erschienen und hatte einen Schüler angeschossen.
Dann stürmte er in das Schulgebäude.
Wenig später fanden ihn Spezialeinsatzkräfte im zweiten Stock tot auf dem Boden liegend.
Der junge Mann habe sich zweifelsfrei selbst getötet, berichtet die Polizei.
Bei dem Täter soll es sich nach Berichten von Mitschülern und Lehrern um einen Einzelgänger gehandelt haben.
Der ehemalige Schüler, der offenbar gerne das Killerspiel "Counterstrike" spielte, ...
... hatte im Internet in aggressiven und zum Teil wirren Texten die Gründe für die Tat erklärt.
An der Schule habe er lediglich gelernt, dass er ein Verlierer sei.
"Ein Großteil meiner Rache wird sich gegen das Lehrpersonal richten, ...
... denn das sind die Menschen, die in mein Leben eingegriffen haben und geholfen haben, mich dahin zu stellen, wo ich jetzt stehe", schrieb er in einer Art Abschiedsbrief, den die Polizei für authentisch hält.
Der Text schließt mit den Worten: "Ich bin weg..." (Alle Bilder: dpa)
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