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Freitag, 31. März 2006

Bilderserie: Beben im Iran

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Trauer und Verzweiflung nach dem Erdbeben im Iran. (Foto: dpa/dpaweb)

Trauer und Verzweiflung nach dem Erdbeben im Iran.

Trauer und Verzweiflung nach dem Erdbeben im Iran.

Es dauerte 50 Sekunden, die den Bewohnern wie eine Ewigkeit vorkamen. Danach war alles weg, berichten Augenzeugen.

Von dem Ort Chalegh-Ali ist nicht mehr viel übrig.

Wie viele von den 900 Einwohnern überlebt haben, ist noch nicht klar.

Gleich drei Erdstöße mit Stärken zwischen 4,7 und 6 hatten die beiden Provinzstädte Borudscherd und Dorud erschüttert.

Die Einwohner der beiden Städte kamen mit einem Schock davon, ...

... die Menschen in den umliegenden Dörfern hatten weniger Glück.

Von den meisten Gebäuden stehen nur noch die Grundmauern.

Mindestens 40 der mehr als 300 Dörfer sind nach inoffiziellen Angaben total zerstört, so wie Chalegh-Ali.

Die einfachen Ziegelsteinhäuser hielten dem Beben nicht stand.

Als die Erde gegen fünf Uhr morgens bebte, schliefen die meisten Dorfbewohner noch.

Genau wie die Kinder, die freitags schulfrei haben. Diejenigen, die bereits für das islamische Morgengebet wach waren, überlebten.

Um Überlebende unter den Trümmern nicht zu gefährden, kommen die Ausgrabungen nur langsam voran.

In manchen Dörfern werden Spürhunde eingesetzt, aber auch deren Zahl ist nicht ausreichend.

Die Hilfskräfte befürchten, dass Hunderte noch unter den Trümmern liegen.

Mehr als 1.200 Menschen wurden verletzt, die Krankenhäuser in Borudscherd, Dorud und in der Provinzhauptstadt Chorramabad haben keine Kapazität mehr.

Daher werden viele Verletzte in benachbarte Provinzen gebracht. Die Schwerverletzten sollen in der Hauptstadt Teheran operiert werden.

Für Freitag und Samstag sind in dem Erdbebengebiet heftige Regenfällen vorausgesagt, die die Rettungsarbeiten weiter erschweren werden.

Chalegh-Ali ist ein kleines Dorf in der Provinz Lorestan im Westen des Irans.

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