Es wird nicht einfach dieses Jahr:Bild 1 von 49 Einerseits ist angesichts der Finanzkrise und drohender Rezession die neue Bescheidenheit gefragt, ?Bild 2 von 49 ... andererseits drängt der Staat dazu, ordentlich zu konsumieren ?Bild 3 von 49 ... und wenn er dazu mit Konsumgutscheinen winken muss.Bild 4 von 49 Das Spenden soll man dabei natürlich auch nicht vergessen, ...Bild 5 von 49 ? denn die Bedürftigen dieser Welt brauchen in diesem Jahr mehr denn je unsere Hilfe.Bild 6 von 49 Wie soll man diese Gratwanderung bloß schaffen?Bild 7 von 49 Und wer profitiert von dieser Zwickmühle?Bild 8 von 49 Schauen wir mal, was unseren Vorbildern so dazu einfällt.Bild 9 von 49 US-Sängerin Anastacia will wegen der Finanzkrise in diesem Jahr lieber auf Weihnachtsgeschenke verzichten.Bild 10 von 49 Sie will stattdessen Menschen zum Lächeln bringen und liebevoller, geduldiger und freundlicher zu jedermann sein. Hm, nicht schlecht und kostet tatsächlich wenig. Also monetär gesehen.Bild 11 von 49 Bei unserer Familienministerin Ursula von der Leyen hatten teure Markensachen noch nie eine Chance auf dem Wunschzettel.Bild 12 von 49 Sie erfreut ihre siebenköpfige Kinderschar (nicht im Bild) am liebsten mit Second-Hand-Geschenken, erworben über Tauschbörsen oder Familien mit älteren Kindern.Bild 13 von 49 Ein teures Allerweltsgeschenk macht doch weniger Spaß, findet die pfiffige 50-Jährige.Bild 14 von 49 Wir wissen nicht, was besonders die Teenager unter den von der Leyens (nicht im Bild) davon halten. (Zuschriften sind willkommen!)Bild 15 von 49 Die meisten Deutschen trauen sich jedenfalls nicht, ihrem Nachwuchs am 24. Dezember die Geschenke-Schlacht vorzuenthalten.Bild 16 von 49 Stolze 206 Euro machen die Eltern dieses Jahr im Durchschnitt pro Kind locker, fand das Markforschungsinstitut Gewis heraus.Bild 17 von 49 Dabei tut es beileibe nicht jeder x-beliebige Teddy.Bild 18 von 49 Es muss schon Lego oder Playmo draufstehen, wissen die Experten.Bild 19 von 49 Technik-Geschenke stehen in diesem Jahr nicht nur bei den Kleinen, sondern auch bei den Großen auf der Wunschliste.Bild 20 von 49 Neben TV-Flachbildschirmen werden die Themen Netbook und Gaming großgeschrieben.Bild 21 von 49 Unschlagbar ganz oben auf der Liste ist jedoch ein kleines i: iPod, iPhone oder iTunes-Karten sind der absolute Renner.Bild 22 von 49 Aber wo wird denn nun gespart?Bild 23 von 49 Bei den Preziosen! Juweliere und Uhrenmacher hinken im laufenden Weihnachtsgeschäft hinterher.Bild 24 von 49 Die Rede ist von einem Umsatzrückgang von fünf bis zehn Prozent.Bild 25 von 49 Uhren im Luxussegment um die 10.000 Euro verkaufen sich dabei weiterhin relativ gut.Bild 26 von 49 In diesem Fall wird der Chronometer aber weniger als Accessoire, denn als stabile Wertanlage gesehen.Bild 27 von 49 Ebenfalls gestrichen: Der Schampus. Wurden im letzten Jahr noch regelrechte "Champagner-Weihnachten" gefeiert, ...Bild 28 von 49 ... gibt es laut Marktforschern diesmal eher was Hübsches und Nützliches von Ikea, ?Bild 29 von 49 ?oder den Klassiker unter allen Geschenken: Ein Buch. Buchhändler schwärmen bereits von einem Revival dieses preisgünstigen Präsents.Bild 30 von 49 Ein weiterer Vorteil: Für die Bücher muss man sich nicht unbedingt in die übervollen Kaufhäuser quälen. Bestelle per Mausklick ?Bild 31 von 49 ? und lasse liefern, raten Online-Händler wie Amazon, die gerade, Finanzkrise hin oder her, Hochkonjunktur haben.Bild 32 von 49 Bislang kauften die Deutschen im diesjährigen Weihnachtsgeschäft online Waren im Wert von 5,7 Mrd. Euro. Das sind knapp vier Prozent mehr als vor Jahresfrist.Bild 33 von 49 Beim Hüftgold macht der Weihnachtsfan übrigens keine Abstriche: Christstollen, Marzipankartoffeln und Schokolade verkaufen sich nach Angaben der Deutschen Süßwarenindustrie wie eh und je.Bild 34 von 49 Auch auf das frische Nadelgrün wird nicht verzichtet:Bild 35 von 49 Der Deutschen liebster Baum ist zwar nicht von Dior.Bild 36 von 49 Aber die dänische Nordmann-Tanne finnischen Ursprungs muss es schon sein. Der Rolls Royce unter den Nadelbäumen, der ein Jahrzehnt zum Wachstum braucht, ist schon fast ausverkauft.Bild 37 von 49 Wer will auch schon irgendeinen hinterhergeschmissenen Baum in der Stube haben?Bild 38 von 49 Obwohl ? schon mal drüber nachgedacht, den Baum erst am 25. Dezember zu besorgen? Dann gibt es die nadelnden Freunde meistens umsonst. Nur mal so als Spartipp.Bild 39 von 49 Wer gerade nicht flüssig ist oder wem partout nichts einfällt, der kann immer noch auf die guten, alten Gutscheine zurückgreifen.Bild 40 von 49 Auch wenn diese Versprechen erfahrungsgemäß nur in den seltensten Fällen eingelöst werden.Bild 41 von 49 Oder er spendet das für unnütze Mitbringsel gesparte Geld für einen gemeinnützigen Zweck. Das kommt allen entgegen.Bild 42 von 49 Erfahrungsgemäß spenden die Deutschen auch in unsicheren Zeiten, weiß die Organisation "Brot für die Welt". Jeder Dritte gibt zu Weihnachten bis zu 100 Euro für karitative Zwecke.Bild 43 von 49 Zusammengefasst lässt sich über das perfekte Geschenk 2008 sagen, dass es nicht zuviel kosten darf, ?Bild 44 von 49 ? es sei denn, es ist auch eine nachhaltige Zukunftsinvestition, ...Bild 45 von 49 ? und es muss Freude und Spaß bringen.Bild 46 von 49 Denn wie wir ja alle wissen, ist Weihnachten nicht das Fest des Konsums, sondern ...Bild 47 von 49 ... der Liebe.Bild 48 von 49 Also: Finanzkrise hin oder her - Weihnachten bleibt Weihnachten. (Text: Samira Lazarovic, Bilder Reuters, dpa, ap)Bild 49 von 49