Bilderserie: Bilderserie: Franz Müntefering - Das Comeback
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Franz Müntefering ist wieder da - mit Pauken und Trompeten.Bild 1 von 31 Neun Monate nach seinem Rückzug aus der Politik und fünf Wochen nach dem Tod seiner Frau Ankepetra redet der 68-jährige frühere Vizekanzler seiner Partei eindringlich ins Gewissen.Bild 2 von 31 "Heißes Herz und klare Worte ist besser als Hose voll", gab er bei seinem umjubelten Wahlkampfauftritt in München den SPD-Anhängern mit auf den Weg.Bild 3 von 31 Nun soll Müntefering erneut Chef der SPD werden.Bild 4 von 31 Der von vielen SPD-Anhängern als Hoffnungsträger angesehene designierte Parteichef erfreut sich nach seinem Comeback auch in Umfragen steigender Beliebtheit.Bild 5 von 31 62 Prozent der Befragten äußerten sich zufrieden mit dem ehemaligen Vizekanzler. Dies waren neun Prozentpunkte mehr als im November vergangenen Jahres.Bild 6 von 31 Müntefering liegt in der Beliebtheitsskala damit fast gleichauf mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit deren Arbeit sich 63 Prozent zufrieden zeigten.Bild 7 von 31 Am besten schnitt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 67 Prozent ab.Bild 8 von 31 Nur gut jeder fünfte Befragte (21 Prozent) äußerte sich dagegen in der Umfrage zufrieden mit der Arbeit von (Ex-)SPD-Chef Kurt Beck.Bild 9 von 31 Müntefering hatte sich vor rund neun Monaten von seinen Ämtern als Vizekanzler und Arbeitsminister zurückgezogen, um sich ganz um seine Frau zu kümmern.Bild 10 von 31 Unterdessen starb Münteferings Frau Ankepetra an Krebs.Bild 11 von 31 Der 68-Jährige gilt als einer der erfahrensten Politiker der SPD.Bild 12 von 31 Seit 1967 ist er Mitglied, später wurde er Parteivorsitzender im mitgliederstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen.Bild 13 von 31 Im Bundestag saß er von 1975 bis 1992 und wieder seit 1998.Bild 14 von 31 1998 organisierte "Münte" den Wahlkampf der SPD, der Rot-Grün an die Macht brachte.Bild 15 von 31 Im Kabinett des damaligen SPD-Kanzlers Gerhard Schröder arbeitete er nach dem ersten Wahlsieg als Verkehrs- und Bauminister.Bild 16 von 31 Er war ein wichtiger Verteidiger der bei der Parteilinken umstrittenen Reform-"Agenda 2010".Bild 17 von 31 Von 1999 bis 2002 bemühte sich Müntefering als Generalsekretär aber auch um einen Ausgleich zwischen den Parteiflügeln.Bild 18 von 31 Als er am 21. März 2004 Vorsitzender der SPD wurde, empfand er dies als "das schönste Amt neben dem Papst".Bild 19 von 31 "Kanzler kann ich nicht", wehrte sich Müntefering in typischer Satzstellung gegen weitere Karrieresprünge. Seine bescheidene Art bringt ihm viele Sympathien.Bild 20 von 31 "Ich hätte ihn gerne zum Freund", sagte Schröder einmal in einem Interview.Bild 21 von 31 Als Parteichef war der Sauerländer ein Mann des Übergangs.Bild 22 von 31 2005 hatte er dieses Amt aufgegeben, weil er seinen Personalvorschlag für den Posten des Generalsekretärs nicht durchsetzen konnte.Bild 23 von 31 Er blieb jedoch bis zu seinem Rücktritt als Vizekanzler und Arbeitsminister ein Machtfaktor in seiner Partei ...Bild 24 von 31 ... und ein wichtiger Stabilitätsfaktor für Kanzlerin Angela Merkel (CDU).Bild 25 von 31 "Politik muss organisiert werden", lautet ein Lieblingssatz des Arbeitersohns und gelernten Industriekaufmanns.Bild 26 von 31 "Ich kann nur kurze Sätze", hat Müntefering immer betont.Bild 27 von 31 Mit seiner einfachen Sprache trifft er den Nerv der Menschen, die sich nach Überschaubarkeit sehnen.Bild 28 von 31 Besonders am Herzen liegen ihm Botschaften von Disziplin und Geschlossenheit.Bild 29 von 31 Und er ist Kult: mit seiner Frisur, als Schöpfer kurzer Sätze und mit dem Zigarillo im Mundwinkel.Bild 30 von 31 Franz Müntefering ist wieder da - mit Pauken und Trompeten.Bild 31 von 31
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