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Jubel unter den deutschen Fans ...
... und auf der deutschen Trainerbank.
Im WM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica hat Deutschland 4:2 gesiegt.
Bereits nach sechs Minuten fällt das erste Tor. Philipp Lahm zirkelte den Ball ins rechte obere Tordreieck.
Damit hatte keiner gerechnet. Frings und Schweinsteiger feiern den Schützen.
Ballack gratuliert seinem Vereinskollegen.
Die Fans aus Costa Rica trauten ihren Augen nicht.
Kurz danach aber kassieren die "Klinsmänner" den Ausgleich .
Allen Warnungen von Bundestrainer Klinsmann zum Trotz zeigte die deutsche Mannschaft erneut Schwächen in der Verteidigung.
Stürmerstar Paulo Wanchope stand nach einem Pass von Mauricio Solis ....
... urplötzlich frei vor Torwart Jens Lehmann ...
... und traf in der 12. Minute zum Ausgleich.
Zwischenzeitlich war die Stimmung wieder auf dem Nullpunkt.
Doch in der 17. Minute zeigte dann Miroslav Klose, was er kann.
An seinem 28. Geburtstag traf er zum 2:1.
In der 61. Minute schießt er erneut ins Tor - zum 26. Mal in seinem 56. Länderspiel für Deutschland.
Die deutsche Mannschaft jubelt.
Die erneute Führung stellt die Offensivstärke der deutschen Mannschaft ein weiteres Mal unter Beweis.
In der Defensive liegen nach wie vor die Schwächen.
Dies zeigt sich auch in der 73. Minute, ...
... als Costa Ricas Stürmer Paulo Wanchope ...
... sein zweites Tor schießt.
Jens Lehmann war erneut machtlos.
In der 87. Minute dann die Erleichterung:
Torsten Frings trifft zum 4:2.
Der Bremer hatte eine disziplinert gespielte Partie mit einem Tor gekrönt.
Deutschlands Sieg war sicher.
Der 4:2-Erfolg gegen Costa Rica geht dabei als eines der torreichsten Eröffnungsspiele in die WM-Geschichte ein.
Der zweifache Torschütze Miroslov Klose zeigte sich nach dem Spiel auch entsprechend erleichtert:
"So ungefähr habe ich mir das heute Morgen vorgestellt.
Wir haben uns durch blöde Fehlpässe das Leben selbst schwer gemacht und ärgerliche Gegentore kassiert.
Wir müssen in den nächsten Spielen bei Ballverlusten noch schneller umschalten."
Auch Philipp Lahm sieht Verbesserungsbedarf:
"Es hat noch nicht zu 100 Prozent gestimmt, aber der Auftakt konnte sich trotzdem sehen lassen.
Bei meinem Tor gehörte ein wenig Glück dazu. Ich habe den Ball richtig getroffen, dann war das Ding drin. Es war wichtig, dass wir mit einem Sieg gestartet sind...
... Vor allem zu Hause, bei der großen Euphorie, die hier herrschte ...
... Ein Teil des Erfolges gehört auch den Fans ...
Sie waren der zwölfte Mann."
Auch wenn nicht alle Gesicht zeigten, waren doch alle voll bei der Sache.
Sehr zur Freude Klinsmanns und ....
... Schweinsteigers.
.... und zum Ärger von Costa Ricas Trainer Alexander Guimaraes.
Kurz vor dem Spiel Deutschland gegen Costa-Rica ...
... gab es schon eine große Eröffnungsfeier in München.
Mit einer pompösen Show wurde in der Münchner WM-Arena die Fußball-WM eröffnet.
"Endlich geht es los. Wir freuen uns auf vier Wochen Fußball, Fußball, Fußball", sagte Bundespräsident Horst Köhler bei der Feier.
"Möge der Fußball die Völker verbinden. ..
... Ich erkläre die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland für eröffnet."
Deutschland bot dabei alles auf, um die Welt zu beeindrucken.
Sowohl Supermodel Claudia Schiffer ...
... gemeinsam mit Brasiliens dreimaligem WM-Champion Pele ...
... als auch der Musiker Herbert Grönemeyer gaben ihr Bestes.
Und vor allem gab es immer wieder ...
... viel bayerische Folklore zu bestaunen.
180 Trommler in Lederhosen, 14 Goaßlschnalzher, 150 Schuhplattler ...
... sowie Schellenträger mit bis zu 25 kg schweren Glocken sorgten für das typisch bayerische Ambiente.
Dazu gab es noch Mädchen in Dirndlen.
An der kurzen Show, die der österreichische Künstler Andre Heller konzipierte, ...
... wirkten insgesamt rund 1.400 Tänzer und Musiker mit.
59.416 begeisterte Zuschauer im Stadion sowie rund eine Milliarde Menschen im Fernsehen verfolgten die Show, ...
... unter ihnen auch pflichtbewusst Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber.
Dieser hatte schon zuvor an einem Gottesdienst in der Münchner Liebfrauenkirche teilgenommen. Die christlichen Kirchen riefen hier zu Fairness auf dem Spielfeld und außerhalb der Stadien auf.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, unterstrich die allgemeine Bedeutung des Fußball: "Im Sport können wir Kooperation und Teamgeist lernen, die wir auch sonst im Leben brauchen."
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